Flyer Emanuel Peter Darum drosch ich auf meinen Captain ein
VON MARCEL ALLEMANN
Kloten-Captain Martin Plüss (rechts, mit gelbem Helm) torkelt nach den Hieben von Mitspieler Emanuel Peter vom Eis.
FOTO: KEYSTONE
LANGNAU – Klotens Emanuel Peter (19) drischt auf einen Spieler ein. Doch der Feind entpuppt sich als Freund. Es ist Teamkollege Martin Plüss (26).
Ilfishalle in Langnau, Dienstagabend. Zwischen den SCL Tigers und den Kloten Flyers kommt es zu einem Handgemenge. Mittendrin steht Klotens Stürmer Emanuel Peter – und schlägt auf seinen Captain Martin Plüss ein.
Was Plüss im Emmental beim 6:3-Sieg der Klotener zum Verhängnis wurde: Weil er als Topskorer seines Teams ein gelbes Trikot und einen gelben Helm trägt, hielt Peter ihn für einen Langnauer.
BLICK: Emanuel Peter, was haben Sie gegen Ihren Teamkollegen Martin Plüss? Emanuel Peter: «Ich hatte es noch nie gut mit ihm. Nein, im Ernst – ich habe überhaupt nichts gegen Plüss, er ist ein Supertyp. Das in Langnau ist einfach dumm gelaufen.»
Wie konnte so etwas überhaupt geschehen? «Eigentlich wollte ich mich aus dem Handgemenge raushalten. Doch dann hat mich jemand von hinten aufs Eis gestossen. Plötzlich war ich mitten im Getümmel und wollte helfen. Vor mir sah ich dann den gelben Helm und dachte, es sei Daniel Steiner, der Topskorer von Langnau. Dann habe ich zwei, drei Mal zugeschlagen.»
Wie haben Sie dann bemerkt, dass es nicht Steiner war, sondern Ihr Captain Plüss? «Irgendwann hat er mal den Kopf gedreht. Da sah ich eine weiss schimmernde Backe, so wie sie nur Plüss hat. Zuvor hat auch sonst niemand den Irrtum bemerkt. Mein Teamkollege Marc Reichert rief von der Bank aus sogar noch ‹Pack dä Siech!› aufs Eisfeld.»
Was war Ihre Reaktion, als Sie den Irrtum feststellten? «Ich versuchte abzuschleichen, wollte mir einen ‹richtigen› Langnauer greifen und hoffte, dass es niemand gesehen hatte. Doch diese Hoffnung war vergebens – das ganze wurde von den TV-Kameras erfasst.»
Und gegenüber Plüss war es Ihnen nicht peinlich? «Nein, er ist ein lockerer Typ. Und ich schlug nicht übertrieben hart zu. Als ich mich bei ihm entschuldigte, mussten wir beide lachen.»
Quelle: Lionsboard
*lol*
Magro
***Mitglied des WSVdkgMvJCV *** (Weltschutzverband der kleinen grünen Männchen vor den großen Jimmy-Cola-Vernichtern)
Lonny Bohonos hat den HC Davos um vorzeitige Auflösung seines bis Ende dieser Saison laufenden Spielervertrag gebeten und der Club hat seinem Wunsch per sofort entsprochen.
Somit steht es Lonny Bohonos frei sich anderweitig zu orientieren und neue Wege zu gehen.
An dieser Stelle dankt der HCD Lonny Bohonos für seinen Einsatz und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft.
Ok ein "wenig" teuer wird er sein...aber einer von seinem Kaliber würd ich schon gern mal in Kassel sehen. *träum* Der Paule scheint momentan auch nicht gerade überzeugend zu sein *g*
EDIT: Ja ok ich bin nicht wirklich auf den laufenden... Kommando zurück. Lonny hat schon wieder beim ZSC unterschrieben.
Magro
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14.10.2003 Zach will "Deutschland 2" (dpa/mm) Eishockey-Bundestrainer Hans Zach hat sich für die Wiedereinführung einer zweiten Nationalmannschaft ausgesprochen, um deutschen Talenten mehr internationale Spielpraxis zu verschaffen. Mit Blick auf die nächste Weltmeisterschaft in Tschechien müsse er bei den wenigen Länderspielen die etablierten Spieler einsetzen, begründete Zach im Fachmagazin «Eishockey News» seinen Schritt. «Es wäre deshalb optimal, wenn wir wieder eine B-Nationalmannschaft hätten, wie sie es schon einmal in den 80er Jahren gab. Man könnte diese Mannschaft auch Olympia-Team nennen», schrieb Zach in einem Gastbeitrag. Während der international festgelegten Freitermine Ende August, Anfang November und Anfang Februar könne diese Auswahl mit Spielern unter 23 Jahren parallel zur A-Nationalmannschaft testen. Als mögliche Trainer-Kandidaten nannte Zach die einstigen Profis Dieter Hegen, Axel Kammerer, Peter Draisaitl und Anton Krinner. Kammerer arbeitet bereits in der Deutschen Eishockey-Liga als Coach bei den Kassel Huskies. Die Nationalmannschaft bestreitet am 5. November in Köln gegen Rekord-Weltmeister Kanada ihr erstes Länderspiel in diesem Winter, vom 7. bis 9. November folgt in Hannover der Deutschland-Cup mit Kanada, den USA und der Schweiz. Ex-Weltmeister Slowakei, Kanada und die Schweiz sind auch Gegner beim Skoda Cup Anfang Februar in Basel. Auch die Schweiz hatte eine zweite Nationalmannschaft, welche als "Team Schweiz" gegen ähnlich Auswahlen spielte. Diese Mannschaft wurde vor einem Jahr aber eingestellt.
Hallensprecher Andreas Körbel nicht mehr bei den Huskies
Andreas Körbel, der bisher als Hallensprecher der Kassel Huskies fungierte, kann ab sofort aus beruflichen Gründen den Huskies nicht mehr zur Verfügung stehen.
Die Kassel Huskies bedanken sich bei Andreas Körbel für sein Engagement. Sie sind nun auf der Suche nach Ersatz.
Heike Wiegand
Pressesprecherin Kassel Huskies
Quelle: huskies-online.de
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Scorpions im Duell Weil die Rockband klagt, beschäftigt Hannovers Eishockeyklub mal wieder die Justiz von Jörg Winterfeldt
Hannover/Berlin - Den Ausflug nach Braunschweig morgen hätten sich die Chefs der Hannover Scorpions gern erspart. Vor dem Landgericht werden sie da erfahren, ob sie die Rockgruppe Scorpions in ihre Bilanzen schauen lassen müssen. Die berühmten Musiker fordern ihre finanzielle Beteiligung an den Merchandising-Umsätzen des Eishockeyteams, das ihren markenrechtlich geschützten Namen trägt.
Die Chancen stehen nicht schlecht, weil wohl ein Vertrag zwischen den beiden Parteien vorliegt. Ein Vergleichsangebot der Musiker allerdings, eine Summe wohltätigen Zwecken zu stiften, wiesen die Sportbosse entrüstet zurück. Den Rockern ("Wind of Change") ist vor allem eines wichtig: "Meine Mandanten wollen in Ruhe Musik machen", sagt ihr Gießener Anwalt Peter Amend, "das sind keine Streithansel."
Dass der Termin dennoch stattfindet, hat viele Gründe. Zum einen ist der Eishockeyklub finanziell klamm, zum anderen glänzten seine Bosse zuletzt eher vor Gericht als im Kerngeschäft: Trotz üppiger Etats erreichte die Mannschaft nur zwei Mal in sieben DEL-Jahren das Play-off der besten acht Teams.
Gegen Kassel am Sonntag herrschte wenigstens mal wieder richtig Stimmung im Ice House Mellendorf. Die gegnerischen Fans skandierten ("Kühe,Schweine, Wedemark"), die eigenen randalierten. Die Schiedsrichter mussten unter Polizeischutz aus der Halle geleitet werden, nachdem die Scorpions die Partie mit 3:4 im Penaltyschießen verloren hatten.
Vor zwei Jahren waren die Mellendorfer mit großen Zielen in die Landeshauptstadt umgezogen, um in der Preussag Arena reich und berühmt zu werden. Der Betreiber spendierte für die Abtretung der Rechte an der Vermarktung und den Eintrittskarten drei Millionen Euro pro Saison. Doch die Mission floppte: In jedem Jahr amüsiert sich die Liga wie die Scorpions sich zu hohen Preisen minderwertige Kader zusammen stellen.
Weil der von ihm nicht verschuldete sportliche Misserfolg der Scorpions sich in den Bilanzen der Arena widerspiegelte, drängte deren Betreiber auf eine Professionalisierung. Der als Manager tätige Sohn Eric des Klubchefs Jochen Haselbacher, eines ehemaligen CDU-Landtagsabgeordneten, sollte durch eine taugliche Kraft ersetzt werden. Doch Haselbacher senior, der seine Frau Christiana mit der Öffentlichkeitsarbeit beauftragte und Tochter Kathrin mit der Verwaltung des Trainingsgeländes, hielt zum forschen Filius, der Gymnasium wie Fachoberschule Wirtschaft einst vorzeitig wie wortgewaltig verließ: "Was nützt dir ein Abitur mit eins, wenn du dich im Leben und mit den Menschen nicht auskennst."
Die Rechenkünste brachten den Senior vor den Richter: Im Frühjahr wird das Strafverfahren 14 CS 980 JS 63211/01 vor dem Landgericht Hildesheim wegen Verkürzung von Lohnsteuern in 31 Fällen um 41 746 Euro und von Umsatzsteuern in sieben Fällen um 453 367 Euro auf Zeit fortgesetzt.
Ohnehin fehlen dem Klub, der wegen des Streits mit den Betreibern aus der Arena flog, im Etat derzeit noch fünf Prozent von etwa 2,7 Millionen Euro, so dass die Scorpions-Klage auf 50 Prozent Beteiligung an den Umsätzen aus Merchandising zu einem dummen Zeitpunkt kommt. Ärgerlich scheint auch, dass sich das früher freundschaftliche Verhältnis zu der Eishockey-begeisterten Rockgruppe merklich abgekühlt hat. Einst schwärmte der Gitarrist Rudolf Schenker noch: "Eishockey, das ist wie Rock'n'Roll auf dem Eis." Dann fiel die Klage der Gruppe vor vier Jahren zufällig zeitlich mit einer Veränderung im Privatleben Eric Haselbachers zusammen: Der menschenkundige Manager bändelte mit der Ehefrau Susanne des Scorpions-Mitglieds Matthias Jabs an.
Quelle: Die Welt vom 04.11.2003
Gericht gibt Scorpions Recht
Die hannoversche Rockband Scorpions um Sänger Klaus Meine hat Anspruch auf eine Beteiligung aus den Fanartikel-Eillnahmen des Eishockey-Vereins Hannover Scorpions. Diese Entscheidung traf am Mittwoch das Landgericht Braunschweig und verpflichtete den Verein damit, den Umsatz; mit Fanartikeln von 1996 bis 1998 offen zu legen. Zurzeit ist noch unklar, welche Summe der Rockband zustelJt. Die Musiker hatten den Eishockey Verein verklagt, weil sie am Umsatz mit Fanartikeln beteiligt werden wollten. Eine Berufung wurde nicht zugelassen. Hintergrund für die gerichtliche Auseinandersetzung ist eine mündliche Absprache aus den 90er jahren, an die Musiker und der Sportverein um den Präsidenten Jochen Haselbacher unterschiedliche Erinnerungen haben Der DEL Klub war von einer unentgeltlichen Nutzung des Logos ausgegangen.
AZ vom 6.11.2003
Magro
***Mitglied des WSVdkgMvJCV *** (Weltschutzverband der kleinen grünen Männchen vor den großen Jimmy-Cola-Vernichtern)
Definitiv eines kann man sagen ohne ihn je auf dem Eis gesehen zu haben: Adam Nittel ist etwas Besonderes! Das fängt schon beim Namen an, denn der 25-jährige in Kitchener/Ontario geborene Deutsch-Kanadier trägt auf seinem Eishockey-Jersey - sofern es die DEL erlaubt - den Mädchennamen seiner Mutter. Seinen Deutschen Reisepass und seine kanadischen Ausweisdokumente dagegen ziert der Name "Adam J. Spylo" - sein wirklicher Name. Aber besonders über das Agieren des Allrounders, der vergangenen Samstag zum ersten Mal überhaupt europäischen Boden betrat, auf dem Eis ranken sich viele erstaunliche Geschichten und Anekdoten. Über diese und mehr redete Adam Nittel im aktuellen live-Interview mit Chefredakteur Dirk Bersch.
live: Heute schon Deinen Gemüse-Kraft-Shake getrunken?
Adam Nittel: Junge, woher weißt du denn das? Ja, klar habe ich den heute schon eingenommen. Diesmal eine feine Mixtur aus Karotten, Pflaumen, Orangen, Sellerie, Äpfeln, Spinat und Schnittlauch! Ich brauche das!
live: Du hast aber nicht wirklich Deine eigene Saftpresse aus Kanada mitgebracht, oder?
Adam Nittel: Doch natürlich! Meinen "Juice Tiger" nehm ich überall mit hin - außer vielleicht in den Urlaub.
live: Über Dich hört man die unglaublichsten Geschichten. Kannst Du uns vielleicht die Top-3-Anekdoten Deiner bisherigen Eishockeylaufbahn verraten?
Adam Nittel: Da sind schon so viele Dinge passiert, aber gut, ich will es versuchen: Top 1: Ich spielte im Team von Don Cherry, den Mississauga Ice Dogs, und ehrlichlive: Don Cherry ist ein sehr netter Mensch (grinst verschmitzt; Anm. d. Red.)! Für ihn ist Eishockey ein Vollkontaktsport und er ist in ganz Nordamerika bekannt für seine uneingeschränkte Vorliebe für so genanntes "old-school-rough-and-tough-hockey". Nun ja und in besagtem Jahr hatte Cherry den No.1 Overall European Draft Pick (= die Möglichkeit beim Junioren-Draft den besten europäischen Spieler zu bekommen; Anm. d. Red.) - und den hat er gegen mich eingetauscht, weil er partout keine Europäer leiden kann und deshalb auch keinen in seiner Mannschaft wollte. Seiner Meinung nach können die nicht checken, nicht kämpfen und nicht boxen. Tja und nun - jetzt stellt sich raus, dass ich selbst ein Europäer bin!
live: Hast Du schon mit ihm telefoniert?
Adam Nittel: Oh Gott! Nein, hoffentlich muss ich das auch nicht so bald. Top 2 ist auch eine Don-Cherry-Geschichtelive: Es gibt in Kanada die Sendung "Hockey Night in Canada", das ist DIE ultimative Eishockeysendung Nordamerikas, die bundesweit von den Spielen der NHL berichtet. Und ein Element dieser Sendung ist der "coaches corner", wo berühmte Trainer das gesehene Spiel analysieren. Und als Don Cherry einmal als Analysist eines Toronto-Spiels geladen war und Tie Domi einen Hattrick erzielen konnte, nahm Don Cherry ausgerechnet mich mit vor die Kamera, um allen zu zeigen, dass er auch solch einen Spieler in seinem Team habe. Das war echt verrückt!
live: Vielleicht noch die härteste Deiner Fight-Stories auf Top 3?
Adam Nittel: Gut, aber die ist nichts für schwache Nerven. Es war bei meinem ersten Trainingscampbesuch bei den San Jose Sharks. Gleich in der ersten Nacht wurde ich ziemlich übel krank und lag schließlich bis 6 Uhr morgens im Krankenhaus. Die Sharks waren dann so überaus "nett", mir für das Vormittagstraining frei zu geben und bestellten mich erst für das Trainingsspiel am Nachmittag ein. Als ich in die Arena kam, legten Sie mir eine einstündige Elektrolyd-Infusion und ließen die Nadel - versehen mit einem Tapeverband - zum Spielbeginn einfach in meinem Arm. In den ersten vier Wechseln hatte ich vier Boxkämpfe gegen Garrett Burnett, meinen späteren Mitspieler in Kentucky (99/00live: 58 Spiele, 537 Strafminuten; Anm. d. Red.). In der Pause kam ich mir dann vor wie beim Ölwechsellive: Verband runter, Infusion rein, Verband wieder drauf und ab ins zweite Drittel. Richtig schlimm wurde es aber erst nach dem Spiel, als sie die Infusionsschläuche nicht mehr auf die Nadel bekamen, die Wunde platzte und Unmengen von Blut herausschossen. Das war schon eine harte Zeit. Während des Camps hatte ich in drei Testspielen vier Tore, fünf Assists und 17 Boxkämpfe - das reichte damals zum MVP (Wertvollster Spieler ; Anm. d. Red.) des Camps.
live: Siehst Du Dich selbst als Goon?
Adam Nittel: Nein! Man muss unterscheidenlive: Ich will hart spielen, viele Schüsse und ich will checken, aber ich gehe nicht mit der Absicht auf das Eis jemanden zu schlagen. Es ist der Weg, wie ich spiele, der die Kämpfe zu mir bringt.
live: Aber Du wirst doch auch "der Polizist" genannt?
Adam Nittel: Ja und das ist kein Goon, der sich nur prügeln will. Ich dagegen schütze lediglich meine Mitspieler. Wenn jemand z. B. unseren Torwart anfährt oder einen Mitspieler mit dem Stock foult, dann bin ich zur Stelle. Manches nehme ich persönlich! Außerdem hasse ich es zu verlieren. Aber niemals spiele ich "schmutzig" oder hinterhältig.
live: 1997 wurdest Du von den San Jose Sharks in der 5. Runde des NHL-Drafts gezogen. Wie ging es danach weiter?
Adam Nittel: Das Central-Scouting-Büro hat mich als letzten Pick in der achten Runde vorhergesagt und so war es schon gut als 107. in der fünften gezogen worden zu sein. Aber ich war mit 19 noch sehr jung und die Sharks hatten ein verdammt erfahrenes Team mit Spielern wie Owan Nolan, Jeff Friesen oder Tony Granato, da war es brutal schwer in die Mannschaft zu kommen. Also ging ich in die Minor Leagues zu den Kentuckey Thoroughblades und spielte zwei Jahre in der AHL mit kurzen Abstechern in der ECHL. Vor zwei Jahren dann zog das Team nach Cleveland um, wo ich mir bei einem Spiel für die dortigen Barons eine schwere Verletzung zuzog.
live: Und dann musstest Du ewig pausieren?
Adam Nittel: Nicht wirklich. Nach 3½ Monaten stand ich wieder auf dem Eis, aber nach drei Spielen, brach die Verletzung wieder auf und da Cleveland nicht in die Playoffs kam, hatte ich keine Gelegenheit mehr in diesem Jahr zu spielen.
live: Wann wurdest Du operiert?
Adam Nittel: Vor der letzten Saison hieß es, es sei alles wieder in Ordnung, ich machte das Camp bei den Chicago Wolves mit und schließlich ging ich für die Quad-City Mallards in der UHL aufs Eis. Dort erwischte es mich aber erneut nach nur drei Spielen und dort wurde festgestellt, dass die Verletzung nie ausgeheilt war und sie in Kentucky mehr schlecht als recht versorgt wurde. Operiert wurde ich während des letzten Jahres in Illinois.
live: Und wie ist das Gefühl nun nach den ersten Trainingsstunden in Freiburg?
Adam Nittel: Es ist wunderbar! Es funktioniert alles zu 100% und ich bin in der bestmöglichsten Verfassung für meine Situation. Einzig der Wettbewerb und die Spielpraxis fehlen mir noch. Ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht.
live: Wie bist du für deinen Comeback-Versuch in Freiburg gelandet?
Adam Nittel: Aufgrund meiner Herkunft traf ich für mich die Entscheidung nach Europa zu wechseln. Ich kontaktierte einige Clubs und die Wölfe waren die ersten, die mir ein konkrtes Angebot machten, woraufhin die Dinge ihren Lauf nahmen. Kurios war, dass ich den Deutschen Pass am Freitagmorgen der vergangenen Woche erhielt und ich am Freitagabend bereits im Flugzeug saß.
live: Anscheinend hat die Ausstellung des Deutschen Passes bei Dir nicht lang gedauert.
Adam Nittel: Die Anerkennung hatte ich ja auch schon schriftlich vorliegen, sodass es nur noch eine Formsache war. Meine Großeltern sind Deutschstämmige aus Rumänien und so hat eben auch meine Mutter den Deutschen Pass.
live: Aber Deine Verwandten leben alle in Kanada, oder?
Adam Nittel: Alle bis auf meine Großcousinen, die hier in Deutschland leben.
live: Unmittelbar nach Deiner Ankunft hier in Freiburg haben wir schon geflachst, dass Freiburg noch nie so einen Spieler im Team hatte und Du noch nie in einem Team wie Freiburg gewesen sein wirst. Kannst Du das schon bestätigen?
Adam Nittel: Ich weiß nicht, ob Freiburg das sagen kann, aber es gibt wirklich keinen zweiten Adam Nittel! Und ich war wirklich noch nie der größte Spieler in einem Team. Aber von dem Eishockey der Mannschaft bin ich nach den Trainingseindrücken wirklich begeistert. Sehr gute Skater und sehr gute Techniker!
live: Und was dürfen die Wölfe-Fans heute von Dir erwarten? "Kassler mit Schälrippchen" (aus dem Englischen frei übersetzt; Witz d. Red. oder das deutsch-kanadische Disziplinwunder?
Adam Nittel: In dieser Liga - so hat man es mir gesagt - darf man sich nicht schlagen, aber ich werde den anderen den A.. aufreißen soweit es innerhalb der Regeln möglich ist.
live: Noch eineslive: Stimmt es, dass Du Schulterpolster so dick wie Butterbrotpapier benutzt und nur barfuss in Deine Schuhe steigst?
Adam Nittel: Ach ja, so stört es weniger bei diversen Arbeiten mit meinen Armen (lacht; Anm. d. Red.), und ohne Socken habe ich einfach ein besseres Gefühl auf dem Eis, auch wenn ich zugeben muss, dass es ziemlich kalt ist und meine Füße jedes Mal tierisch brennen, wenn ich danach heiß dusche.
live: Hast Du noch andere Macken?
Adam Nittel: Mädels aufgepasstlive: Ich trage drunter kein T-Shirt, keinen Schweißanzug, nur eine dünne Radlerhose - sonst nichts!
Quelle: Lions-Board
Sieht ja so aus als hätte die DEL nen neuen Klopper. Das er schreibt das er dabei allerdings immer fair bleibt und keine Christian oder Hicks Aktionen bringt hört sich ja schon mal ganz in Ordnung an. Bloß der Axel hat sich ja ziemlich über ihn aufgeregt nach dem Spiel gegen Freiburg und McLeod hats ja dank ihm auch erwischt. Mal sehen in welche Richtung er sich in der DEL entwickelt... mehr so Stevens oder mehr so Hicks
Magro
***Mitglied des WSVdkgMvJCV *** (Weltschutzverband der kleinen grünen Männchen vor den großen Jimmy-Cola-Vernichtern)
Nun kommt er wohl doch noch! Schon vor der Saison wurde der 32-jährige russische Flügelstürmer Alexander Seliwanow von den Krefeld Pinguinen angekündigt, doch jetzt scheint sich alles in trockenen Tüchern zu befinden. Falls der Neu-Krefelder seine Probleme mit Einreise und Visum früh genug löst, wird er bereits morgen im Berliner Wellblechpalast auf dem Eis stehen, wenn der deutsche Meister auf den Tabellenführer (Beginn: 19.30 Uhr) trifft. "Notfalls wird er auch über Berlin eingeflogen", so Krefelds Sportdirektor Butch Goring, der Seliwanow aus seiner Frankfurter Zeit gut kennt. In der Saison 2001/02 spielte er für die Lions und wurde mit 26 Toren und 35 Vorlagen Dritter der gesamten Liga hinter Brad Purdie (Krefeld) und Lenny Soccio (Hannover). Außerdem stehen für Seliwanow, der in dieser Saison bisher für Metallurg Magnitogorsk auflief, 472 NHL-Partien zu Buche, in welchen der gebürtige Moskowiter 123 Tore schoß und 117 Beihilfen gab. - Der ERC Ingolstadt muss in den nächsten Wochen auf Stürmer Mike Stevens wegen einer Meniskusverletzung verzichten. Am gestrigen Dienstag unterzog sich der fast 38-jährige Kanadier einer Arthroskopie am rechten Knie und fällt nach Auskunft der Mannschaftsärzte bis Mitte Januar aus.
Jeden Tag ist der Klubchef auf der Suche nach Geld. Nicht für die nächste Saison, ?uns fehlt ein Batzen, um den Etat für dieser Spielzeit zu decken?, gibt Jochen Haselbacher zu.
130.000 von 2,7 Millionen Euro (der Etat ist gegenüber dem vorangegangenen DEL-Jahr ohnehin um 400.000 Euro geschrumpft) muss der Funktionär noch auftreiben, und jede Pleite macht die Suche nach neuen Sponsoren schwerer.
Nun ist auch der Zuschauerschnitt unter die 3000-er Marke gerutscht (kalkuliert war 3200), und Hasbacher gibt zu: ?Ich habe Angst um die Zukunft.? Sollten die Sponsoren für nächste Saison noch weniger Geld rausrücken, wäre das ?unser Ende in der DEL. Bei nochmal 400.000 Euro weniger wären wir nicht mehr wettbewerbsfähig?, sagt Haselbacher, der gerade einige Tage mit Statistiken verbracht hat.
?Ich habe mir den Zusammenhang zwischen Etat und Tabellenplatz angeschaut, bei allen Klubs und sieben Jahre lang?, so der 63-Jährige, ?da gibts nur ganz selten eine Differenz.? Das heißt: Die Scorpions, mit ihrem Budget nur auf Rang elf der Liga, liegen mit Platz 13 ?nur zwei Plätze schlechter als wir liegen müssten?. Fatal sind demnach weniger die Leistungen, sondern mehr ?das Gerede von den Play-offs?.
Haselbacher fragt sich ?mit welcher Berechtigung Olle Öst Platz acht als Ziel ausgegeben hat? Da wurde eine Euphorie erweckt, die durch nichts gedeckt ist.? Auch der Chefcoach hat die Play-offs abgehakt, aber nur ?für eine Weile, vielleicht bis Weihnachten?. Er glaubt an die Wende im Heimspiel gegen den Drittletzten Iserlohn und sagt: ?Die beste Psychologie ist ein Sieg. Kommt einer, kommen viele.?
Mit Iserlohn begann schon mal ein neues Kapitel dieser Saison. Vor dem 3:6 bei den Roosters gewannen die Scorpions fünfmal, hinterher nur noch einmal. ?Jetzt gehts anders herum?, glaubt Haselbacher.
Kommt die Wende nicht und bleibt Hannover tief im Keller, könnte am Ende ?die Rückgabe der Lizenz stehen?. Der Klubchef: ?Die zweite Liga tue ich mir keinesfalls an.?
Leidborg übernimmt Alleinverantwortlichkeit für Scorpions-Team
Öst bleibt Teamchef
Ab sofort hat Gunnar Leidborg die alleinige Verantwortung für das DEL Team der Scorpions auf dem Eis übernommen.
Diesen Vorschlag, der von Teamchef Olle Öst nach intensiver Diskussion mit Gunnar Leidborg gemacht wurde, schafft ab sofort eindeutige Zuständigkeiten.
Öst wird sich auf seine Aufgabe als Teamchef konzentrieren, hierbei stehen Gegner-beobachtung, Sichtung möglicher Spieler und Talente für die Zukunft sowie die Spiel- und Trainingsanalyse außerhalb des Eises im Vordergrund.
Die Hannover Scorpions belegen aktuell mit 20 Punkten Rang 13 der DEL-Tabelle.
Foto: City-Press GmbH
Quelle: DEL.org
Ich glaube bald hat die DEL wieder ein neues Skandalteam in der Liga, wenns da so weiter geht...
Magro
***Mitglied des WSVdkgMvJCV *** (Weltschutzverband der kleinen grünen Männchen vor den großen Jimmy-Cola-Vernichtern)
Rob Busch ist in dieser Saison zu den Kassel Huskies zurückgekehrt. Dort spielte er bereits in seiner Juniorenzeit. Wir sprachen mit dem sympathischen Stürmer über seine Karrierestationen, seine Zukunftspläne und natürlich über die Dreharbeiten zum Walt Disney Film "Miracle", an denen er im vergangenen Sommer teilnahm.
Du bist in Vancouver, British Columbia, Canada geboren. Mit wieviel Jahren bist Du nach Deutschland gekommen? Mit 18 Jahren bin ich nach Deutschland gekommen.
In Deutschland hast Du bei den Krefeld Pinguinen vornehmlich in der damaligen Amateurmannschaft gespielt. Im DEL Team hast Du damals kaum Eiszeit bekommen. Was waren aus Deiner Sicht damals die Gründe dafür? Ich denke mir hat die Spielpraxis gefehlt. Ich habe zwei Jahre vorher in Kassel für die Junioren gespielt und gleichzeitig mit der ersten Mannschaft trainiert. Mit den Junioren haben wir aber nur 15 Spiele im Jahr gemacht. Ich glaube mir hat die Spielpraxis und das Selbstbewusstsein gefehlt.
Das heißt, dass Du nun nach Kassel zurück gekommen bist? Ja genau. Ich habe hier eigentlich mit den Junioren angefangen.
Von den Krefelder Amateuren bist Du zum Iserlohner EC in die damalige 1. Liga Nord gewechselt. In Iserlohn lief es damals sportlich alles andere als gut. Viele hielten Robert Busch für einen Fehleinkauf. Wie hast Du Deine Zeit in Iserlohn erlebt? Also das war für mich wirklich eine schwere Zeit. In der Saison bin ich eigentlich durch drei Mannschaften gegangen. In Krefeld durch die Amateurmannschaft und die DEL Mannschaft. Die dritte Mannschaft war dann in Iserlohn. Die Erwartungen waren sehr hoch. In der Zeitung stand " Deutsch-Kanadier aus der DEL kommt" , aber ich hatte ja als damals 20-jähriger kaum Eiszeit in der DEL bekommen. Ich habe mich nicht so wohl gefühlt in Iserlohn und bin mit Peter Gailer nicht so gut zurecht gekommen. Nach dieser Saison wollte ich eigentlich mit dem Eishockey aufhören. Das war für mich ein Tiefpunkt, aber ich habe aus den Erfahrungen dort auch gelernt.
Schalke und Ratingen hießen Deine weiteren Stationen in der Oberliga. Robert Busch eilte damals der Ruf des undisziplinierten Spielers voraus. Zu Recht oder zu Unrecht? (lacht) Teilweise zu Recht. Ich muss sagen, dass ich damals teilweise sehr wenig Disziplin gezeigt habe, aber teilweise war es auch so, dass dort sehr kleinlich gepfiffen wurde. Es ist sehr schwer , wenn ein Spieler von 1,95 m Größe mit einem viel kleineren Spieler zurück läuft. Das sieht für jeden Schiedsrichter sehr hart aus, wenn der kleinere Spieler am Boden liegt. Oft waren das automatisch zwei Minuten. Das hat mir natürlich nicht so gut gefallen und ich habe manchmal meinen Frust in Prügeleien heraus gelassen. Teilweise war es meine Schuld. Ich habe mich gefühlt wie ein Baum, den jemand mit einer Axt abhauen will. Wenn ich etwas zurück gemacht habe, dann waren das automatisch zwei Strafminuten. Das ist in der DEL ganz anders.
Von Ratingen aus zog es Dich zu den Moskitos Essen in die DEL. Wo siehst Du die größten Unterschiede zwischen der Oberliga und der DEL? Jeder Spieler in der DEL ist stärker, körperlich größer und schneller. Natürlich ist die Liga auch viel professioneller, als die Oberliga.
Wie kam der Wechsel zustande, da es ja doch ein großer Sprung in die höchste Liga war. Ja das war sehr interessant. Eigentlich hatte ich in der Oberliga jedes Jahr gut gepunktet und wollte gerne eine Liga höher spielen. Einige Vereine wollten mich auch, aber sie hatten mir teilweise 30 - 40% weniger Geld geboten, als ich in der Oberliga verdient habe. Sie meinten, dass ich ein Oberligaspieler bin, der sich erst beweisen muss. Einige Leute haben mir die DEL zugetraut und versuchten mir auch zu helfen. Manfred Wolf zum Beispiel hatte sogar ein Probetraining für mich in Berlin organisiert, aber ich hatte nie so richtig den Glauben daran gehabt. Dann hat mir meine Frau, die mit mir nach Deutschland gekommen ist, einen wie man sagt "Arschtritt" gegeben. Sie hat an mich geglaubt. Es hat ein bisschen Zeit gebraucht bis ich geglaubt habe, dass ich es schaffen kann. Ich bin, als ich noch in Ratingen war, einfach nach Essen zum Training gegangen. Dort war Mike Zettel Trainer. Wir kannten uns noch aus Krefeld. Er war dort damals Trainer der ersten Mannschaft und ich hatte dort schon manchmal mittrainieren dürfen. Ich sagte zu ihm:" Mike, ich würde gerne versuchen in der DEL zu spielen". Er meinte: " Du kannst jederzeit bei uns trainieren". Nach zwei Trainingseinheiten rief er mich in sein Büro und sagte: " Rob Du kannst auf jeden Fall DEL spielen. Wenn ich nächstes Jahr in Essen bleibe, bekommst Du auf jeden Fall einen Vertrag". So ist das zustande gekommen.
Womit hattest Du die geringsten und womit die größten Umstellungsprobleme? Die geringsten mit der körperlichen Spielweise. Das hat mir sehr gut gefallen. In der Oberliga wusste ich immer genau, wie ich der Mannschaft mit Toren oder Checks helfen kann. In der DEL hat es zwei Monate gedauert, bis ich wusste, wie ich meiner Mannschaft helfen kann.
Nach dem DEL-Aus der Moskitos hast Du in der vergangenen Saison für die Frankfurt Lions gespielt. Die Lions sind sportlich abgestiegen. Hat man Dir in Frankfurt keinen neuen Vertrag angeboten oder wolltest Du selbst wechseln ? Sie haben mir einen neuen Vertrag angeboten, aber ich wollte nicht mehr in Frankfurt spielen.
Nun bist Du in Kassel gelandet. Wie bist Du mit dem bisherigen Saisonverlauf für Dein Team und für Dich selbst zufrieden? Ich denke es steckt mehr in unserem Team drin, als wir bis jetzt gezeigt haben. Wir sind nur ein oder zwei Siege von dem entfernt, wo wir gerne wären. Die nächsten Spiele bis Weihnachten sind für uns ganz besonders wichtig. Persönlich: Am Anfang war es für mich ein neuer Verein, obwohl es das ja eigentlich gar nicht ist. Ich kenne ja auch noch einige Leute aus der Stadt. In den letzten Spielen hat es ganz gut geklappt und ich habe mit Tobi Abstreiter und Andi Loth zwei gute Mitspieler in meiner Reihe. Ich kann nie sagen, dass ich 100 % zufrieden bin, aber es ist okay. Es kann immer ein bisschen besser sein.
Wie lange läuft Dein Vertrag in Kassel? Bis zum Ende der Saison.
Würdest Du dort gerne länger bleiben? Auf jeden Fall.
Der ehemalige Trainer Bill Lochead ist Dein Berater. Seit wann arbeitet Ihr zusammen und wie ist die Zusammenarbeit entstanden? Wir arbeiten seit fast drei Jahren zusammen. Bill Lochead und Doug Morton (früher Spieler u.a. in Kassel, Essen / Anmerkung der Redaktion) arbeiten eng zusammen. Ich kenne Bill Lochead, seit er Coach bei den Ratinger Löwen war. Dort habe ich ein Probetraining damals absolviert.
Entscheidest Du ganz allein über einen Vereinswechsel oder ist das eher eine Gemeinschaftsentscheidung? Die Entscheidung liegt zuletzt immer beim Spieler. Bill hilft mir bei der Entscheidung sehr gut mit. Er ist sehr ruhig und die Beratung ist wirklich super.
Welcher Trainer war bisher für dich der entscheidende Faktor in deiner Karriere? Wem hast du am meisten zu verdanken, wer hat dich am stärksten gefördert? Es ist schwer zu sagen, aber ich denke Paulin Bordeleau hat mich am meisten gefördert.
Bill Lochead hat uns berichtet, dass Du auch schon als Schauspieler tätig gewesen bist und eine Nebenrolle in einem Kinofilm gespielt hast. Erzähl uns doch bitte etwas davon. Wie heißt der Film und welche Schauspieler haben mitgespielt? Wie sah Deine Rolle aus und vor allen Dingen wie kam es dazu? Der Film ist von Walt Disney und heisst "Miracle". Es ist die Geschichte der US-Mannschaft, die 1980 die olympische Goldmedaille gewonnen hat. Es ist eigentlich die Geschichte von Herb Brooks, der von Kurt Russell gespielt wird. Mit dabei sind auch Tony Vogel, Bill Ranford, Ryan Walter. Ich habe einen russischen Spieler mit dem Namen Zluktov (#22) gespielt. Die Dreharbeiten waren im letzten Sommer. In den USA wird der Film im Februar in die Kinos kommen. Das Budget für den Film betrug 40 Millionen Dollar. Es soll einer der besten Eishockeyfilme aller Zeiten werden. Aber man weiß natürlich nie, wie gut ein Film beim Publikum ankommt. Es wurde sehr viel Zeit in den Film investiert. Sogar die Trikots und Ausrüstungen wurden wie im Stile von 1980 neu hergestellt. Auch die deutsche Nationalmannschaft hat ein paar Szenen im Film. Es ist schon sehr beeindruckend gewesen. Ich bin eher durch Zufall dazu gekommen. Gecastet wurde in Nordamerika und ich war noch in Deutschland, als ich mich beworben hatte. Als ich zurück in den Staaten war, bin ich einfach mal zum Set gegangen. Dort hatte mich jemand gesehen und gefragt, ob ich mitmachen würde. Sie suchten für zwei Tage einen großen Spieler. Ich habe natürlich ja gesagt und mitgemacht. Mein Bruder war vier mal beim Casting, musste trainieren und alles mit machen. Er wurde aber letztlich nicht ausgewählt. Als er hörte, wie ich zu meiner Rolle gekommen bin, war er natürlich erstmal "enttäuscht". (lacht)
Anm. d. Redaktion: Einen Trailer zum im Februar erscheinenden Film finden Sie >>> hier
Könnte die Schauspielerei für Dich nach der Spielerkarriere eine neue Herausforderung sein oder war das eher nur just for fun ? Das war ein sehr schönes Erlebnis und mal etwas ganz anderes als Eishockey. Ich glaube es ist auch als Schauspieler ein sehr schwerer Job. Außer man ist vielleicht ein ganz großer Star. Das wäre nichts für mich.
Was macht Robert Busch am liebsten in seiner Freizeit? Ich spiele gerne Golf. So wie viele andere.
Ja jeder Spieler aus Nordamerika geht gerne Golf spielen und fischen ... Ja genau. Wir haben bei uns vor dem Haus zwei Boote und dann fahre ich zweimal in der Woche raus auf das Meer und angle. Ich fange gerne Lachse und Garnelen. Garnelen machen dazu eine Menge Arbeit.
Wie stellst Du Dir Deine Zukunft als Eishockeyspieler vor? Was sind Deine Pläne für ein Leben nach dem aktiven Eishockey? Ich hoffe, dass ich noch ein paar Jahre in der DEL spielen kann. Ich habe im Moment keine richtigen Pläne für die Zeit nach dem Eishockey. Es ist wirklich sehr schwer zu planen, wie lange man noch spielen kann. Hätte mir damals in Ratingen jemand gesagt, dass ich nun in der DEL für Kassel spiele, dann hätte ich ihn für verrückt erklärt. Man weiß nie, was in diesem Sport passiert. Ich nehme das von Jahr zu Jahr.
Hast Du eine abgeschlossene Berufsausbildung und wenn ja, welche? Nein habe ich nicht.
Gab es jemals einen Gedanken an eine andere Berufswahl oder war es von Anfang an Dein Traum, Profi-Eishockeyspieler zu werden? Für mich war es von klein an immer ein Traum Eishockeyprofi zu werden.
Wenn Du Dein eigenes Team aus allen Spielern dieser Welt, egal welcher Liga, zusammenstellen könntest: Wie würde es mit Dir aussehen? Ich hätte gerne Wayne Gretzky in der Mitte. Grant Fuhr im Tor. Du siehst, dass ich die Oilers gerne mag. (lacht). In der Verteidigung Ed Jovanovski und Al McInnis. Und auf der linken Seite Terry Yake.
Dieses Interview ist für die Internetmagazine Hockeywelt.de und Hockeyweb.de. Bist Du auch oft online und wenn ja, was sind Deine Lieblingshockeyseiten? Oh ja. Ich gucke jeden Tag auf Hockeyweb.de. Ich wollte immer gerne mal wissen, wer das macht, weil es für mich die beste Seite ist. Außerdem schaue ich häufiger auf die Seite http://www.broadstreetbully.com. Dort gibt es immer die ganzen Prügeleien als Download. (lacht)
Vielen Dank Rob für dieses Interview. Wir wünschen Dir sportlich weiterhin viel Erfolg, sowie Dir und Deiner Familie alles Gute.
Die sportliche Leitung der Nürnberg Ice Tigers hat auf die lange Ausfallzeit von Christian Schönmoser (zog sich am 28. Oktober beim Auswärtsspiel in Ingolstadt einen Kreuzbandriss zu) reagiert und die letzte freie Ausländerlizenz an Verteidiger Marek Posmyk vergeben. Er wird am morgigen Donnerstag erstmals mit den Noris-Cracks trainieren.
Posmyk, zuletzt beim HC Pilsen aktiv, unterschrieb einen vorerst bis Saisonende befristeten Vertrag beim Tabellenvierten. Aber: „Er ist durchaus ein Mann mit Perspektive“, schließt Manager Otto Sykora auch ein längerfristiges Engagement des 25-jährigen nicht aus.
Immerhin kann Posmyk auf 19 NHL-Einsätze verweisen, die er für Tampa Bay Lightning bestritt. Und vergangene Saison war Posmyk Top-Verteidiger der tschechischen Extraliga, „absolvierte eine unglaubliche Playoff-Serie“ (Sykora) und feierte mit Slavia Prag die Meisterschaft.
Bereits letzte Saison hatte Nürnberg ein Auge auf den 103-kg-Mann geworfen, jetzt hat die Verpflichtung geklappt. Von seinem aktuellen Leistungsstand haben sich Sykora und Trainer Greg Poss vergangenen Sonntag beim Spiel in Pilsen gegen Kladno ein Bild machen können. Sykora: „Er ist für seine Größe von 1,96 Metern ein sehr guter Schlittschuhläufer, und er hat einen guten Schuß.“ Aber auch in der Offensive kann und soll Posmyk Akzente setzen, so der Manager. Trainer Poss erwartet von seinem Neuzugang, dass „er sein körperbetontes Spiel effektiv einsetzt“. In Nürnberg wird er die Rückennummer 29 tragen.
Quelle: DEL.org Magro
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Die DEG Metro Stars haben den schwedischen Stürmer Marcus Thuresson unter Vertrag genommen. Der 32-Jährige spielte bislang für den SC Riessersee (2. Bundesliga) und erzielte dort in 19 Spielen 17 Punkte (6 Tore und 11 Vorlagen). In der Vergangenheit spielte Thuresson unter anderem in Malmö bei den IF Red Hawks und beim finnischen Erstligisten TPS Turku.
Thuresson erhält zunächst einen Vertrag bis zum Saisonende. Damit haben die DEG Metro Stars ihre letzte Ausländerlizenz vergeben. Thuresson wird am Montag in Düsseldorf erscheinen und kann am Freitag, den 5. Dezember im Spiel bei den Augsburger Panther eingesetzt werden.
Quelle: DEL.org
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Sie wollten schon immer ein DEL-Spiel der DEG Metro Stars live im Fernsehen kommentieren? Dann haben Sie nun die Möglichkeit! Bewerben Sie sich bei Premiere als TV-Kommentator für einen Tag!
Premiere sucht für das Spiel DEG Metro Stars gegen die Kölner Haie einen Eishockeyfan am Mikrofon. Dieser hat dann am 7. Dezember die Gelegenheit auf einer zweiten Audio-Option ein Drittel live zu kommentieren. Als Experte wird dem Gewinner der Aktion Ex-Nationalspieler Andreas Niederberger zur Seite gestellt.
Premiere wählt aus allen Bewerbungen die fünf Besten aus. In einer Endausscheidung am 29. November wird aus den fünf Kandidaten der Gewinner ermittelt, der in Düsseldorf ein Drittel kommentieren darf. Die vier Ausgeschiedenen erhalten Karten für ein Heimspiel der DEG Metro Stars. Der Gewinner erlebt am 7. Dezember einen Tag im Team der Premiere Eishockey-Redaktion. Als Kommentator nimmt er an den Redaktionskonferenzen teil und bekommt dabei einen tiefen Einblick in die Welt des Fernsehens.
Wie komme ich in die Auswahl? Wenn Sie sich bei der Aktion "TV-Kommentator für einen Tag" bewerben möchten, schicken Sie uns bitte folgende Infos: Name und Anschrift Geburtsdatum Begründung, warum ich die/der richtige Frau/Mann am Mikrofon bin Falls vorhanden, Vorkenntnisse im Bereich Kommentar. Falls vorhanden, Demo Tape an die Postadresse
Haie verpflichten Dan Bjornlie und Leo Stefan – Vertrag mit Collin Danielsmeier aufgelöst
Die Kölner Haie haben mit Dan Bjornlie und Leo Stefan zwei neue Spieler verpflichtet. Der Vertrag mit Collin Danielsmeier wurde aufgelöst.
Der 26jährige Bjornlie erhält bei den Haien einen ab sofort gültigen Vertrag bis Saisonende. Der Verteidiger wechselt vom insolventen 2. Ligisten SC Riessersee zu den Haien und wird beim KEC die Trikotnummer 20 erhalten.
Bjornlie ist 1,80 m groß, wiegt 84 kg, seine Schussseite ist links. Die Karriere des in Eagan (Minnesota) geborenen US-Amerikaners begann im Universitätsteam von Wisconsin. Dort spielte er unter anderem mit Haie-Defender Jeff Dessner zusammen. Über die Quad-City Mallards (UHL) und einem kurzen Gastspiel bei den Portland Pirates (AHL) führte Bjornlies Weg nach Europa, wo er beim SC Riessersee in den vergangenen Saison in insgesamt 66 Spielen 65 Scorerpunkte erzielte (27 Tore, 38 Vorlagen).
Haie-Manager Gerhard Brunner über den Neuzugang aus Garmisch-Partenkirchen: „Bjornlie ist variabel einsetzbar. Er kann sowohl Verteidiger als auch Stürmer spielen, ist läuferisch sehr gut, hat Power und einen guten Schuss.“
Stürmer Leo Stefan, derzeit noch bei den Wölfen Freiburg aktiv, erhält bei den Haien einen Vertrag ab Januar 2004, der ebenfalls bis Saisonende gültig ist.
Ex-Hai Stefan stand ab 1990 insgesamt sechs Spielzeiten für den KEC auf dem Eis und feierte 1995 mit Köln den Gewinn der Deutschen Meisterschaft. In 323 Einsätzen für die Haie sammelte der im russischen Chelyabinsk geborene Stürmer 267 Scorerpunkte (99 Tore, 168 Vorlagen). 1996 wechselte er zur Düsseldorfer EG, wo er in DEL und 2. Liga bis 2003 spielte. Anschließend unterschrieb der vielfache deutsche Nationalspieler, der zwischen 1994 und 1998 an insgesamt fünf Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen in Lillehammer teilnahm, beim EHC Freiburg. Dort brachte es der 33jährige (1,82 m, 82 kg, Schussseite rechts) in bislang 24 DEL-Spielen in dieser Saison auf 17 Scorerpunkte (8 Tore, 9 Vorlagen). Leo Stefan wird in Köln das Trikot mit der Nummer 43 tragen.
Gerhard Brunner über Leo Stefan, den er in Düsseldorf zwei Jahre trainiert hat: „Er ist ein ruhiger Typ, der sehr viel Erfahrung mitbringt. Leo Stefan ist ein technisch äußerst versierter Spieler mit Torjäger-Qualitäten.“
Der Vertrag mit Stürmer Collin Danielsmeier wurde in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst. Danielsmeier war vor der Saison von den Frankfurt Lions zum KEC gewechselt.
Quelle: Haie.de
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Das können wir nicht hinnehmen", polterte Finanzminister Hans Eichel im Sommer gegen den Fußballclub Borussia Dortmund, der auf die Idee gekommen war, seinen millionenschweren Kickern steuerfreie Nacht- und Feiertagszuschläge zu zahlen. Selten wurde Eichel so schnell aktiv wie in diesem Fall: Per Gesetz wird dem Steuersparmodell nun ein Ende bereitet.
Doch weniger der Fußball sorgt sich wegen der roten Karte aus Berlin. Viel heftiger zittern die deutschen Eishockeyclubs: Die treiben es in Sachen Steueroptimierung weit ungenierter als alle Kicker zusammen. Um die knappen Vereinskassen zu schonen, wird in der Liga eiskalt getrickst bis an den Rand des Erlaubten - und offenbar darüber hinaus. Dem stern liegen interne Unterlagen vor, die das System zulasten von Steuer- und Arbeitslosenkassen am Fall des Erstligisten Hannover Scorpions belegen. Branchenkenner bestätigen: Das treiben fast alle so. Und auch die Bundesanstalt in Nürnberg bemängelt "Probleme mit dem Eishockey".
Steuerfreie Zuschläge sind bei den Hannover Scorpions an der Tagesordnung: Gut 22 Prozent schlägt der Verein seinen Spielern laut Gehaltsliste für Abend- und Sonntagsarbeit auf die Bruttogehälter drauf. Das macht bei den Spitzenverdienern des Vereins wie bei dem Schweden Fredrik Öberg über 28.000 Euro pro Saison zusätzlich und steuerfrei - zulasten der Staatskasse. "Wir spielen ja sogar am zweiten Weihnachtsfeiertag", rechtfertigt Club-Geschäftsführer Jochen Haselbacher den Kniff.
Von der umstrittenen Praxis profitieren weniger die Spieler als der angeschlagene Verein, der im unteren Tabellenviertel steht. Denn Eishockeyspieler, vor allem wenn sie aus dem Ausland kommen, denken nicht in Kategorien wie Brutto, Soli und Lohnsteuerjahresausgleich. "Die wollen wissen, was hinten rauskommt", sagt Jörn Heinemann, der Finanzberater des Clubs. Also rechnet der Verein für jeden Spieler hoch, wie er mit möglichst wenig Brutto auf das geforderte Nettogehalt kommt.
Reichen Nachtzuschläge nicht aus, werden sogar erwartete Einkommensteuerrückzahlungen des Spielers schon zu Saisonbeginn ausbezahlt. Mit erstaunlichem Resultat: So brachte es Scorpions-Spieler Öberg in der letzten Saison bei rund 130.000 Euro brutto dank aller Extras auf 127.000 Euro netto. Kollege Stefan Hellkvist erhielt bei 75.000 Euro brutto gut 71.000 ausgezahlt. Diese Praxis sei branchenüblich, versichert der Verein. Allerdings musste der Club vor kurzem jäh die Konditionen ändern: Seit ruchbar wurde, dass es verboten ist, den Spielern pauschal die Erstattungsansprüche gegenüber dem Fiskus abzukaufen, wird die Vorkasse nun als Kreditgeschäft abgewickelt - über die Stadtsparkasse Hannover.
Ähnlich trickreich operiert der Verein beim Arbeitslosengeld: Das Gros der Eishockeyspieler wird nur während der Saison für neun oder zehn Monate beschäftigt. Den Rest des Jahres sind die Spieler arbeitslos. "Die meisten gehen dann in den Urlaub", behauptet Vereinschef Jochen Haselbacher, allenfalls "zwei bis drei im Team" würden sich beim Arbeitsamt melden. Das kann nicht stimmen: Nicht nur die Bundesanstalt für Arbeit kommt zu einem anderen Ergebnis, auch Club-Finanzberater Heinemann bestätigt gegenüber dem stern: "Klar, jeder deutsche Spieler meldet sich arbeitslos."
Für Vereinschef Haselbacher kann es in anderer Sache eng werden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung. Es geht um angebliche Falschberechnungen bei der doppelten Haushaltsführung ausländischer Spieler. "Das Verfahren ist mehr oder weniger durch", behauptet der ehemalige CDU-Landtagsabgeordnete Haselbacher. Er habe den Prozess einer Kampagne politischer Gegner zu verdanken.
Auch Scorpions-Finanzberater Heinemann bringt den Verein ins Zwielicht: 1998 verlor er seine Zulassung als Steuerberater. Die Steuerberatungsgesellschaft "Bill-Tax", unter deren Namen Heinemann im Mai vergangenen Jahres die Bilanz der Scorpions testierte, besitzt hierfür seit Oktober 2000 keine Befugnis mehr, wie ein Schreiben der zuständigen Kammer in Hamburg bestätigt. Der Testierungsmakel sei später von einem Anwalt ausgeräumt worden, sagt Heinemann: "Warum weiter in dieser Sache wühlen?"
Krefeld (rpo). Es war nur noch eine Frage der Zeit: Der deutsche Eishockey-Meister Krefeld Pinguine hat Erfolgstrainer Butch Goring von seinen Aufgaben entbunden. Goring bleibt allerdings Sportdirektor. Als neuer Headcoach fungiert bis zum Saisonende der frühere lettische Nationaltrainer Haralds Vasiljevs. Der deutsche Eishockey-Meister Krefeld Pinguine hat wie erwartet die Konsequenzen aus dem schlechten Saisonverlauf gezogen und Butch Goring am Donnerstagabend von seinen Aufgaben als Cheftrainer entbunden. Der Kanadier, der am 21. November 2002 als Nachfolger von Chris Valentine den Posten an der Bande übernommen hatte und die Rheinländer in der vergangenen Saison zum zweiten Meistertitel der Klubgeschichte geführt hatte, bleibt vorläufig allerdings noch als Sportdirektor bei den Pinguinen tätig.
Als neuer Headcoach fungiert bis zum Saisonende der frühere lettische Nationaltrainer Haralds Vasiljevs aus der Jugendabteilung des Krefelder EV. Der 51-Jährige war bereits in der Saison 2000/2001 nach der Entlassung des damaligen Cheftrainers Doug Mason als Interimscoach für die restlichen sieben Spiele bis zum Saisonende eingesprungen. Co-Trainer bleibt Gary Clark. Vasiljevs leitete bereits am Freitag das erste Training der Pinguine. Erstmals wird der Lette am Sonntag im Auswärtsspiel bei den Hannover Scorpions an der Bande stehen.
Quelle: Lions-Board
Magro
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Zu Beginn der 31. Spielminute des DEL-Spieles Eisbären Berlin gegen Hamburg Freezers verließen ca. 1500 Fans der Eisbären geordnet den Wellblechpalast aus Protest gegen die zunehmende Anzahl von mit Topzuschlag belegten Heimspielen. Auf den Stehplatzrängen füllten Transparente mit Aufschriften wie „Topzuschlag - Nein, danke!“ die entstandenen Lücken. Bis zur zweiten Pausensirene ging es im für seine Gänsehautatmosphäre bekannten Wellblechpalast spürbar ruhiger zu. Die Mehrzahl der Demonstranten versammelte sich friedlich vor der Halle, wo Michael Leinhoß vom EHC-Fanbeirat den Anhängern nochmals das Anliegen dieser Aktion erläuterte:
Mangelnde Kommunikation werfen die Fanvertreter dem EHC-Management vor und einen zum Teil gedankenlosen Umgang mit den Bedürfnissen der Anhängerschaft. Vor dem Spiel wurden bereits Flyer mit entsprechendem Inhalt verteilt, sowie 1700 Unterschriften gesammelt, welche einem Offenen Brief an Eisbären-Geschäftsführer und Anschutz-Europa-Chef Detlef Kornett beigefügt werden. Der aus fünf alljährlich von den Fans gewählten Mitgliedern bestehende Beirat hatte zuvor die Mannschaft von der Aktion in Kenntnis gesetzt, um klar zu machen, dass diese sich nicht gegen das Team richtet, sondern gegen das seit einiger Zeit gestörte Verhältnis zwischen Fans und Management. Billy Flynn, Marketingchef der Berliner, mochte den Vorwurf der mangelnden Kommunikation nicht gelten lassen: „Ich bin immer gesprächsbereit. Sicher bin ich einer der unkompliziertesten Menschen, wenn es darum geht miteinander zu reden.“, sagte er nach dem Spiel mit diesem Vorwurf konfrontiert. Michael Leinhoß und seine Kollegen sehen das allerdings etwas anders: „Wir haben mehrfach versucht mit dem Management ins Gespräch zu kommen, aus unterschiedlichen Anlässen. Die Problematik der Topzuschläge ist dabei nur ein Punkt. In den schwierigen Situationen des EHC war das Engagement der Fans sehr willkommen. Zuletzt im Sommer nach der Schwedengeschichte. Geht es den Eisbären gut, haben wir den Eindruck, dass von Seiten der Verantwortlichen kein besonderes Interesse an Kommunikation mit den Fans besteht. Für uns war nun ein Punkt erreicht, wo wir es für notwendig erachteten etwas zu unternehmen.“ Leinhoß´ Kollege Robert Papke ergänzt: „ Die große Akzeptanz für diese Aktion unter den Fans gibt uns Recht. Für uns war die Aktion ein Erfolg, wenn auch der ein oder andere mehr mit die Halle hätte verlassen können.“ „Wir sind weiterhin gesprächsbereit, erwarten nun aber den ersten Schritt von den Verantwortlichen.“, so Leinhoß weiter. Billy Flynn stellte einen Gesprächstermin mit den Mitgliedern des Fanbeirates in der kommenden Woche in Aussicht, erwartet jedoch auch konstruktive Vorschläge, wie die Frage der Preisgestaltung für beide Seiten akzeptabel geregelt werden könnte: „Wir haben eine der kleinsten Hallen aller DEL-Teams. Will ich oben mitspielen, den besten Trainer der Liga und eines der besten Teams halten, muss ich entsprechende Einnahmen erzielen“, warb der langjährige Marketingchef um Verständnis.
Seit Wochen existiert im Internetforum der Eisbären ein inzwischen neunseitiger Thread. Überraschend unaufgeregt ging es bisher dort zu und sogar recht konstruktiv, dennoch kontrovers. Als am Anfang der Woche die ersten Kartenabholer feststellen mussten, dass nach den Spielen gegen Köln, Mannheim, Krefeld nun auch das Spiel gegen die Freezers mit einem 5 € -Topzuschlag „aufgewertet“ wurde, ohne dass das vorher irgendwo angekündigt wurde, kippte die Stimmung unter den Fans. In der Folge erhielt man Kenntnis, dass auch das Weihnachtsspiel gegen die Panther aus Augsburg ebenfalls zum „Topspiel“ befördert wurde. Diese Begegnung findet am 26. Dezember statt, ein Termin, der seit Jahren eh ein volles Haus garantiert. Augenscheinlich geht es den Verantwortlichen nicht mehr um die rechtfertigende sportliche Gegnerschaft, nichts gegen die in dieser Saison überraschend starken Augsburger, sondern um den möglichst zielsicheren Griff ins Portemonaie der Fans. Das brachte die Fans schlussendlich auf die Palme, da man für die Play Offs und die nächste Saison weiteres Ungemach befürchtet . Die Sorge, dass so der „normale Fan“ aus dem Wellblechpalast verdrängt werden könnte, beschäftigt ebenfalls viele Anhänger. Schnell war ein Treffen der Fanklubs organisiert, wo die Zustimmung für Aktionen ausgelotet und die ersten organisatorischen Dinge auf den Weg gebracht werden konnten. Die Zustimmung von 14 Fanklubs war schnell eingeholt, der Flyer getextet und der Offene Brief an Detlef Kornett (Geschäftsführer der Eisbären und Anschutz - Europachef) formuliert. Dort wurde nicht nur auf die als Missstand empfundene Situation der fehlenden Kommunikation hingewiesen, sondern auch klar formuliert, dass die Fans durchaus Verständnis für wirtschaftliche Zwänge aufbringen können, warben jedoch gleichzeitig auch um Verständnis für ihre Befindlichkeiten. Der EHC Eisbären betonte in jüngerer Vergangenheit mehrfach, dass er ein Wirtschaftsunternehmen ist, welches dementsprechende Einnahmen, möglichst Gewinne erzielen müsse. Ob das aber ohne Rücksicht auf personelle Verluste auf Seiten der Fans durchgezogen werden sollte, ohne eine Garantie darauf zu haben, welche Klientel diese ersetzen könnte, erscheint zumindest fragwürdig. Nahezu jedes Unternehmen mit regionalem Bezug gestaltet seine Preise in der Regel orientiert an der Kaufkraft seiner Region. Dass sich Berlin in dieser Hinsicht z.B. nicht mit Köln oder Hamburg vergleichen lässt, müsste auch dem EHC-Management beim Studium der Wirtschaftsseiten diverser Presseerzeugnisse zur Kenntnis gelangt sein. Schnell wieder eine gemeinsame Basis zu finden, auch im Hinblick auf das Projekt der 16.000 Zuschauer fassenden Multifunktionsarena am Ostbahnhof, muss gemeinsames Ziel, sowohl der Verantwortlichen wie auch der Fans, werden. Fingerspitzengefühl und gegenseitiges Entgegenkommen, freundschaftlicher Umgang zeichneten in der Vergangenheit die viel beschworene Eisbärenfamilie aus, und macht sie auch heute noch zu einer erhaltenswerten Ausnahme in einer menschlich immer kühler werdenden Gesellschaft. (mac/REK)
In Antwort auf: Hallo zusammen. Dies ist mein erstes Posting und dann gleich so ein langes. :oops: :wink: Hier mein Anliegen: Wie einige von Euch vielleicht schon gehört haben, bringt Sports Interactive (http://www.sigames.com/) (die auch die sehr erfolgreiche "Championship Manager"-Reihe entwickelt haben) endlich einen neuen Eishockeymanager für den PC auf den Markt. Dieser enthält neben den nordamerikanischen auch alle gängigen europäischen Ligen, was natürlich auch die DEL mit einschliesst. Wir wollen natürlich, dass die einzelnen Teams möglichst realistisch bewertet werden. Und da kommt Ihr ins Spiel: Natürlich könnte ich versuchen, alle DEL Teams mit ihren Spielern und Offiziellen selber zu bewerten, nur würde das sicher nicht so realistisch ausfallen, da ich die Teams ja nicht so häufig wie Ihr sehe und ausserdem würde ich wahrscheinlich doch ab und an meine rot-gelbe Vereinsbrille anhaben. :wink: Wenn Ihr also Lust habt, Euer Team zu scouten und die Spieler möglichst realistisch zu bewerten, schickt doch einfach ne Email (siehe Profil!) mit einer kurzen Beschreibung Eurer Person an mich und dann klären wir alles Weitere. Ihr könnt das natürlich auch in einer Gruppe machen... Würde mich freuen, wenn sich einige von Euch bei mir melden würden, schließlich wollt Ihr doch auch, dass Euer Team so gut bzw. realistisch wie möglich wegkommt, oder?! :wink: Viele Grüße aus Düsseldorf,
Düssi77
P.S.Es sollen auch einige 2. BL- Teams gescoutet werden. Fragt einfach mal bei mir an, ob Euer Team vielleicht dabei ist!
Quelle: Lions-Board
Hab das mal aus dem Lions-Forum "geklaut"... Es hört sich ja ganz gut an. Hoffentlich kann er dem alten Eishockeymanager das Wasser reichen und wird auch ein bißchen spektakulärer von der Grafik sonst kann man auch gleich beim East Coast Dingens bleiben.
Magro
***Mitglied des WSVdkgMvJCV *** (Weltschutzverband der kleinen grünen Männchen vor den großen Jimmy-Cola-Vernichtern)
Die Kölner Haie müssen in den nächsten Hauptrundenspielen auf den gerade erst verpflichteten amerikanischen Verteidiger Dan Bjornlie verzichten.
Der Ex-Riesserseer erlitt am Sonntag bei der 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen bei den Nürnberg Ice Tigers einen doppelten Bänderriss im linken Sprunggelenk.
Der amerikanische Nationalspieler muss 14 Tage einen Gips tragen und wird mindestens vier Wochen ausfallen. (sid)
Quelle: DEL.org
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Die Augsburger Panther haben heute ihre letzte Ausländerlizenz an den 31-jährigen Kanadier Marc Savard vergeben.
Savard, der vom Ligakonkurrenten Kölner Haie kommt, kann bereits langjährige DEL-Erfahrung bieten – er spielt seit 1998 in der höchsten deutschen Liga. 264 Spiele absolvierte der 1,91 m große und 95 kg schwere Verteidiger u.a. für die Berlin Capitals, Moskitos Essen und die Nürnberg Ice Tigers und kam dabei auf 34 Tore und 85 Assists.
Panther-Manager Charly Fliegauf ist froh, dass nun recht kurzfristig eine Verstärkung in der Abwehr gefunden werden konnte, die aufgrund der Verletzungen von Arvid Rekis und Shawn Anderson zuletzt sehr angespannt war. Marc Savard wird bereits heute Abend spielberechtigt sein.
Quelle: DEL.org
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