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  • Thema von Magro im Forum DEL und unterklassige...

    Sex-Party in der Kabine

    Die Eishockey-Cracks von Preußen Berlin – nach der Schlußsirene feiern sie den ganz intimen Body-Check...
    Doug Murray in Action

    Sex-Party in der Kabine der Eishockey-Cracks von Preußen Berlin

    Nach dem glatten 3:0-Triumph im Spitzenspiel gegen Leipzig (Oberliga Nord-Ost/18. Sieg in Serie) bekamen die Preußen-Stars von ihrem Sportdirektor die höchst attraktive Sonderprämie serviert: Studentin Judy (24) – den heißen Sahne-Strip inklusive!

    Die erotische Nachspielzeit der Puck-Jäger. Gut möglich, daß sie in Berlin zur Dauer-Einrichtung wird.

    Sexy Judy strahlt: „Ich komme gerne wieder!“

    Quelle: http://www.bild.de

    Beim nächsten Spiel haben sie dann als Einlaufsong "I'm too sexy" und bei Doug Murray "Aber bitte mit Sahne gespiel"...

    Magro



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  • Thema von Magro im Forum Mannschaft

    Wir hatten zwar schon mal so einen Thread, aber ich denke die Gründe haben sich noch etwas weiter heraus kristalisiert...hier meine persönliche Zusammenfaßung der drei Haupt-Gründe, warum es einfach nicht geklappt hat.:

    - Die Spielerzusammenstellung
    Mike McParland schien letzte Saison noch der Heilsbringer zu sein. Er begeisterte mit einem anderen offensiven System und das Team schien unter ihm auch kompakter geworden sein. Nach der Saison dann das Hin und Her, ob er in Kassel bleibt. Er entschied sich dafür und kaufte mit Joe Gibbs zusammen kräftig ein. Hier lag der erste Fehler. Wir haben ein gutes Team zusammen bekommen, allerdings war es nicht DEL-kompatibel, meiner Ansicht. Es war ein auf schweizer Hockey abgestimmtes Team in der Offensive. Leute wie Corso und Swanson sind schnelle und technisch starke Konterstürmer, die in der NLA sicher einiges mehr gescort hätten als bei uns. Aber sie sind einfach in Zweikämpfen nicht stark genug und sind von starken Grindern zu sehr abhängig. Swanson ist dort vielleicht nicht ganz so limitiert, doch sein Spielsystem ist auch relativ DEL untypisch. Hommel, Gosselin und die 4.Reihe Jungs waren und sind da zu wenig um ihnen den Rücken frei zu halten. Bousquet ist ein Top-Einkauf, aber alles alleine kann er nicht machen. Greig und Drury passen vom Spielsystem find ich nicht richtig zu Leuten wie Corso oder Swanson und waren daher auch nicht allzu effizient. Sychra ist auch eine gute Ergänzung, aber eben auch zu weich um anderen den Rücken freizuhalten. Fazit: Uns fehlen die All-Rounder in der Offence...
    In der Defensive fehlen uns klar die Routiniers. Laflamme mal ausgenommen ist keiner unser Verteidiger eine echte Bank gewesen. Fast alle anderen sind zu jung und unerfahren oder brachten nicht die Leistung die sie eigentlich bringen müßten (S.Retzer / Schultz)
    Das alles kann man Mike McParland und Joe Gibbs anlasten. Denn man sieht einfach das das Team nicht richtig in die DEL paßt.

    - Die Saisonvorbereitung / Der Verlauf der Saison
    Konditionell ist das Team einfach schwach. So schlimm wie diese Saison der letzte Spielabschnitt verläuft, müssen da einfach große Fehler gemacht worden sein. Dann kam während der Saison ein großes Verletzungspech, angefangen mit Corso und Gage bis zu Bousquet, Schultz und vielen anderen kleineren Verletzungen. Auch Matchstrafen und Spieldauerstrafen schwächten uns immer mehr.
    -> McPs Fehler und viel Pech.

    - Charakter/Kampfgeist/Motivation der Spieler / Identifikation mit dem Verein
    Naja viel dazu sagen muss man nicht. Sie reißen sich zwar immer wieder zusammen, aber auch nur gerade so soviel das man als Fan nicht komplett ausrastet. Beispiele gibts genug...Frankfurt, WOB alleine in letzter Zeit.
    Als Schuldigen muss man in erster Linie die Spieler selber sehen, aber ich denke auch der Lock-Out hat dazu ein großes Stück beigetragen. Es kommen Leute hier rüber, die es sonst nicht gemacht hätten und als Hauptgrund steht nun mal das Geld...und die Gewissheit das der Lockout irgendwann vorüber ist und dann gibts in NA wieder genug Jobs.
    Als der Karren schon im Dreck fest steckte, gabs Unstimmigkeiten mit dem Management. Dann als es scheinbar wieder etwas aufwärts ging, kam die Ungewissheit wie es in Kassel weiter geht und das herauszögern von Vertragsgesprächen. Und nun sind wir da wo wir sind...

    Magro




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  • Die Hintertür in Sachen AbstiegDatum04.03.2005 15:51
    Thema von Magro im Forum Fans

    Absteiger bleibt ein Hintertürchen

    KASSEL/KÖLN. Wolfsburg, Hannover oder Kassel - egal, wer sportlich aus der Deutschen Eishockey-Liga absteigen wird, er darf auf Rettung durchs Hintertürchen hoffen. "Der EHC Wolfsburg muss um seine Lizenz für die nächste Saison fürchten", erklärte nun DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.

    Denn es werde von Tag zu Tag deutlicher, dass der Neuling nicht rechtzeitig in seinen angekündigten DEL-gerechten Hallen-Neubau umziehen werde: "Die Sondergenehmigung für den EHC ist bis 31. Dezember 2005 befristet. Wir müssen also bei der Lizenzvergabe im Juni prüfen, ob und welche Verzögerung es beim Umzug geben wird."

    Tatsächlich ist in Wolfsburg noch nicht einmal der erste Spatenstich der multifunktionalen Eis-Arena am Allerpark vollzogen - obwohl das Grundstück bereits eingezäunt ist und erste Baucontainer aufgestellt wurden. Er war zunächst für den vergangenen Januar terminiert, ist nun aber überhaupt nicht absehbar.

    Grund 1: Die Wolfsburg AG hat zwar offenbar drei Investoren im Boot, aber noch immer keinen Betreiber für das 25-Millionen-Euro-Projekt gefunden. Die Wob-AG, die ohnehin eine Bauzeit von einem Jahr kalkuliert, äußert sich derzeit daher nicht zu einem möglichen Baubeginn. Logisch, denn die ersten Bagger dürften wohl erst dann anrollen, wenn ein Betreiber gefunden und die Verträge wasserdicht sind.

    Grund 2: Kalkulationen möglicher Betreiber wurden Ende Januar über den Haufen geworfen, als der Wolfsburger Stadtrat den jährlichen Betriebskostenzuschuss der Kommune an den Betreiber von geplanten 500 000 auf 250 000 Euro halbiert hat. Zahlbar für 20 Jahre.

    Während in Wolfsburg längst spekuliert wird, dass die Arena-Verantwortlichen auch ein wenig auf Zeit spielen bis feststeht, ob die EHC-Puckjäger den lange Zeit sicher scheinenden Klassenerhalt am Saisonende auch wirklich schaffen, sieht DEL-Boss Gernot Tripcke alle Entscheidungsgewalt bei den DEL-Gesellschafter - den 14 Eigentümern der aktuell spielenden Klubs: "Sie können mit einer Drei-Viertel-Mehrheit von elf Stimmen eine Verlängerung der Wolfsburger Sondergenehmigung beschließen."

    Quelle: HNA

    Klar berichtet die HNA schön pro Kassel, allerdings baut sich so eine Halle auch nicht locker in 6 Monaten. Nun ja es bleibt abzuwarten, ob das in WOB rechtzeitig was gibt. Aber ich hab schon große Zweifel...

    Magro



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  • Thema von Magro im Forum DEL und unterklassige...

    Kapitäne beweisen Selbstvertrauen

    Umfrage bei Huskies, Scorpions und Grizzlies: Jeder sieht seine Chancen im Abstiegskampf

    Kassel.
    Nur noch zwei Spieltage stehen in der Deutschen Eishockey-Liga auf dem Programm-und drei Mannschaften kämpfen noch um den rettenden 12. Platz. Die beiden Verlierer dieses Dreikampfes bestreiten ab 18. März die Abstiegsrunde, so genannte Play-Downs auf vier Siege.
    Befragt nach den Aussichten, strotzen sie vor Selbstvertrauen, die Kapitäne Dan Lambert von den Hannover Scorpions und Tobi Abstreiter von den Kassel Huskies sowie vor allem Assistent Lars Brüggemann von den Grizzly Adams des EHC Wolfsburg.

    Frage 1:
    Welche Resultate tippen Sie an den letzten beiden Spieltagen und welcher Endstand resultiert daraus??

    Brüggemann:

    Ice Tigers - Wolfsburg 3:4
    Hannover - Frankfurt 1:5
    Iserlohn - Huskies 2:1
    Wolfsburg - Krefeld 4:1
    Ingolstadt - Hannover 3:1
    Kassel - Hamburg 1:2

    Lambert:

    Ice Tigers - WOB 5:2
    Scorpions - Lions 4:3 n.P.
    Iserlohn - Huskies 3:2 n.P.
    WOB - Krefeld 2:3
    Ingolstadt-Scorpions 2:4
    Huskies - Hamburg 5:3

    Abstreiter:

    Ice Tigers - WOB 4:1
    Scorpions - Lions 2:4
    Iserlohn - Huskies 2:3
    WOB - Krefeld 2:3
    Ingolstadt - Scorpions 5:2
    Huskies - Hamburg 3:1

    Endstand:

    Brüggemann: 12. Wolfsburg, 13. Hannover, 14. Kassel
    Lambert : 12. Hannover, 13. Kassel, 14. Wolfsburg
    Abstreiter : 12. Kassel, 13. Wolfsburg, 14. Hannover

    Frage 2:

    Was sind Ihre Gründe dafür, daß Ihre Mannschaft nicht absteigt ?

    Brüggemann:
    Wir steigen nicht ab, weil nur die Besten überleben. Und da gehören wir einfach dazu.

    Lambert:
    Wir sind in der zweiten Saisonhälfte viel besser gewesen als in der ersten und haben jetzt mehr Selbstvertrauen.

    Abstreiter:
    Wir sind gut drauf und haben in den letzten Spielen gezeigt, daß es deutlich aufwärts geht. Auch wenn wir in Augsburg Chancen ungenutzt ließen.

    Frage 3:
    Wer steigt ab - und aus welchen Gründen ?

    Brüggemann:
    Hannover oder Kassel - die machen das in den Play-Downs unter sich aus. Wer schließlich absteigt, ist mir dann egal.

    Lambert:
    Ich hoffe, die DEL findet einen Weg, daß alle drei drinbleiben. Es wäre eine Schande, wenn einer runter müßte und besser, als wenn ein Zweitligist hoch kommt, der nach fünf Monaten bankrott ist.

    Abstreiter:
    Wolfsburg, weil der EHC im letzten Saisonviertel sehr unbeständig war. Hannover und Kassel sind derzeit in der besseren Form.

    Quelle: HNA vom 10.03.05



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  • Kassel vs HamburgDatum12.03.2005 17:04
    Thema von Magro im Forum Spiele

    Das Spiel hat für uns zwar überhaupt keinen Wert mehr, allerdings können wir schön Hamburg die PlayOffs versauen...hehe. Naja realistisch gesehen werden wir wohl ziemlich untergehen und uns für die PDs schonen.
    Ich denke man sollte Baader ruhig mal eine Chance geben. Ein bißchen Spielpraxis für ihn wäre eh nicht schlecht, falls er nochmal in den PDs zum Einsatz kommen muß.

    Magro



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  • Blaues Eis bei den SabresDatum12.03.2005 18:40

    Sabres install blue ice for AHL games

    TSN.ca Staff

    3/10/2005

    The Buffalo Sabres announced Thursday that they have installed a light blue ice surface at HSBC Arena for two American Hockey League games being played by their AHL affiliate Rochester Americans.

    The games take place on Sunday, March 20 vs. the Cleveland Barons and Sunday, April 3 vs. the St. John's Maple Leafs. Both games will begin at 5:00 PM.

    ''We are very excited to experiment with a light blue ice surface,'' said Buffalo Sabres Managing Partner Larry Quinn. ''The National Hockey League first introduced the idea of using different types of ice colors and we asked their permission to experiment with the blue ice concept during our two upcoming AHL games. We think the action on the ice will show up better on television with a blue surface and will be easier to see the flow of the puck.''

    This experiment, approved by the National Hockey League and the AHL, will also see the traditional blue lines replaced by orange lines and the red center ice line will be dark blue. The face off circles will be orange while the end lines and crease lines will stay red.

    Quelle: http://www.tsn.ca/nhl/news_story.asp?ID=117852&hubName=nhl

    Irgendwie kann ich mir das schlecht vorstellen. Ein schwarzer Puck sieht man meiner Meinung am Besten auf weißen Eis....warum Blau jetzt besser sein soll, keine Ahnung!? ...die haben Probleme.

    Magro



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  • Thema von Magro im Forum Fans

    ...weil wir WOB wieder dahin schicken können wo sie hingehören!
    ...weil WOB's Osteuropäier keinen Spaß an harter Spielweise haben werden.
    ...weil die Fans WOB nicht so sehr den Rücken stärken werden, wie wir das bei den Huskies tun.
    ...weil deren Team nicht 100% hinter ihrem Trainer steht
    ...weil wir eine größtenteils zusammen gekaufte Söldnertruppe aus der DEL schmeißen dürfen.
    ...weil WOB einen sehr viel schlechteren Lauf hatte als Hannover
    ...weil WOB sich Mental viel kürzer auf die PDs einstellen konnte
    ...weil die eh viel zu wenig Fans haben
    ...weil so häßliche Trikots nicht in die DEL gehören

    Bitte fortsetzen...

    Magro



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  • Deutschland Cup 2005 in Mannheim.Datum22.03.2005 14:49
    Thema von Magro im Forum DEL und unterklassige...

    22.03.2005

    Drei Spiele des Deutschland Cups 2005 finden in der SAP ARENA statt

    Die ersten internationalen Eishockeyspiele in Mannheim finden nach vielen Jahren (1996 spielte die Deutsche Nationalmannschaft zuletzt in Mannheim) im November in der SAP ARENA statt. Am Mittwoch, den 9. November 2005, findet das Match Deutschland gegen USA, das Eröffnungsspiel des diesjährigen Deutschland Cups, in der SAP ARENA statt. Tags darauf am 10. November stehen sich dann am späten Nachmittag die Schweiz und die Slowakei gegenüber, ehe abends der Eishockey-Klassiker Kanada gegen USA in Mannheim steigt.

    Weitere Länderspiele in der SAP ARENA sind im Frühjahr 2006 schon bestätigt. So findet ein Vorbereitungsspiel auf die olympischen Winterspiele in Turin in der SAP ARENA statt und auch ein Vorbereitungsspiel auf die Weltmeisterschaft 2006 in Lettland.

    Quelle: http://www.saparena.de

    So zur Info für die nächste HFO-D-CUP-Tour... Allerdings les ich nun auch nicht daraus, wo der Rest der Spiele gemacht wird. Das dumme scheint auch zu sein, das wir diesmal nicht zwei Spiele anschauen können. (Es sei denn an dem Tag ohne deutsche Beteiligung...)

    Magro



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  • Thema von Magro im Forum DEL und unterklassige...


    Die Krefeld Pinguine werden sich zunächst von zehn Spielern trennen. Torwart Markus Janka verlässt die Schwarz-Gelben ebenso wie die Verteidiger Justin Kurtz, Guy Lehoux und Tom Preissing. Keine neuen Verträge erhalten zudem die Stürmer Krystofer Kolanos, Vadim Slivchenko, Martin Hyun, Carsten Gosdeck, Florian Schnitzer und Stefan Schröder. Die sportliche Leitung führt derzeit noch Gespräche mit Verteidiger Paul Dyck sowie dem Sturmduo Scott King und Steve Brulé.

    Die Chancen, dass Steffen Ziesche in seine fünfte Saison bei den Pinguinen geht, stehen offenbar gut. „Wir würden ihn gerne behalten und hoffen, dass er das ihm vorliegende Angebot annimmt“, meinte Krefelds Sportlicher Leiter, Franz Fritzmeier. Unter Vertrag für die kommende Saison stehen derzeit: Robert Müller (bis 2007) – Alexander Dück (2006), Shayne Wright (2006), Daniel Kunce (2007), Rainer Köttstorfer (2006) – Chris Herperger (2007), Ivo Jan (2007), Alexander Selivanov (2006), Rob Guillet (2006), Adrian Grygiel (2006), Daniel Pietta (2006).

    Quelle: hockeyweb.de

    Falls wir nächste Saison noch da sind: Guy Lehoux wäre mal ein netter Defender.

    Magro



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  • Thema von Magro im Forum DEL und unterklassige...

    Ex-Nationaltorwart Seliger beendet Laufbahn

    Der frühere deutsche Eishockey-Nationaltorwart Marc Seliger hat seine Laufbahn überraschend beendet. Als Grund führte der 30-Jährige vom Aufsteiger EHC Wolfsburg gegenüber den Wolfsburger Nachrichten seine anhaltenden Verletzungsprobleme und Schmerzen im Knie an. 2000 hatte Seliger zunächst einen Kreuzbandriss und im vergangenen Jahr einen Innenbandabriss erlitten.

    Seliger wurde 1993 von den Washington Capitals aus der NHL gedraftet, kam aber nur in nordamerikanischen Minor-Leagues zum Einsatz. Der Olympia-Teilnehmer von Salt Lake City 2002 stand bei fünf WM-Turnieren zwischen den Pfosten und bestritt 66 Länderspiele.

    Seliger war erst vor der abgelaufenen Saison von Adler Mannheim nach Wolfsburg gewechselt. Zuvor spielte er für Rosenheim, Nürnberg und Oberhausen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Seliger, der seit Sommer vergangenen Jahres mit einer Amerikanerin verheiratet ist, will spätestens im nächsten Jahr in die USA auswandern.

    Quelle: http://www.del.org/news/newsdetail_5244.html



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  • Thema von Magro im Forum DEL und unterklassige...

    4.4.05 - LES GmbH beendet Zusammenarbeit mit Trainer Englbrecht
    Die Gesellschafter der LES GmbH haben beschlossen, die Zusammenarbeit mit dem Trainer Bernd Englbrecht nicht mehr fortzusetzen. Aus den Gesprächen in den letzten Tagen musste man feststellen, dass nach jahrelanger Zusammenarbeit Abnutzungserscheinungen eine positive Zukunftsgestaltung nicht mehr möglich macht.
    Die Gesellschafter bedanken sich recht herzlich für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren (Ein Jahr Chef-Nachwuchstrainer und vier Jahre 1. Mannschaft) und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

    Quelle: http://www.la-cannibals.de/index1.html



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  • Acker und Chretzer gehen nach NürnbergDatum04.04.2005 20:31
    Thema von Magro im Forum Mannschaft

    Laut Eurohockey.net

    Posted 4/4/2005: Gert Acker (F)
    From Kassel Huskies to Nürnberg Ice Tigers
    Added By: Joeri Loonen, Status: Confirmed
    next season

    Posted 4/4/2005: Christian Retzer (F)
    From Kassel Huskies to Nürnberg Ice Tigers
    Added By: Joeri Loonen, Status: Confirmed
    next season

    Besonderst bei Acker:



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  • Thema von Magro im Forum National-Mannschaft

    ...allerdings Frauen-Eishockey.
    Man bekommt quasi einen Geschwindigkeitsrausch wenn man da zu schaut.

    Magro



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  • Nachfolger für MilanDatum15.04.2005 21:53
    Thema von Magro im Forum Mannschaft

    Ich hab ihn gefunden!
    Jules Winnfield wär dafür einfach perfekt. Er ist sehr gläubig und war zwar früher Profikiller, aber nach ner ziemlich merkwürdigen Situation hat er das dann aufgegeben und hat danach die RedWings Jugend gecoacht.
    Hier Chris Chelios im Interview über Jules Winnfield: http://www.justwide.com/files/SamJackson-CoachJules.wmv
    Sehr geil gemacht!

    Magro



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  • Thema von Magro im Forum DEL und unterklassige...

    Arbeiten für Anschutz-Arena beginnen

    Für die „Arena am Ostbahnhof“ des amerikanischen Investors Anschutz sollen an diesem Montag laut «Berliner Morgenpost» (Sonntag) die vorbereitenden Arbeiten beginnen. Grundlage ist den Angaben zufolge die Aufhebung eines bisher geltenden Vergabestopps für den Bauauftrag durch das Kammergericht Berlin. Vom Gericht war am
    Sonntag keine Stellungnahme zu erhalten. Eine bei der Ausschreibung unterlegene Gruppe hatte Widerspruch eingelegt.
    Das 150 Millionen Euro teure Großprojekt in Friedrichshain mit 17 500 Sitzplätzen kann jetzt von der amerikanischen Anschutz Entertainment Group realisiert. Nach Firmenangaben soll die Arena im Sommer 2007 eröffnet werden. In dem Bau sollen Sportveranstaltungen
    und Konzerte stattfinden. Anschutz sei derzeit mit dem Basketball-Bundesligisten Alba Berlin im Gespräch, schreibt die Zeitung.
    Die Halle soll 89 exklusive Suiten mit eigener Bar beherbergen. Für Jahresmieten ab 125 000 Euro können dort während der Veranstaltungen Firmen oder Privatpersonen im „First-Class-Ambiente“ dinieren. Bei den Ticketpreisen will sich das Unternehmen am internationalen Markt orientieren. Allerdings sollen für Fans auch günstige Plätze zu haben sein.


    Quelle: http://www.stadionwelt.de



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  • Thema von Magro im Forum DEL und unterklassige...

    DEL denkt über Abkehr von Auf-und Abstieg nach

    Drei Jahre nach Einführung einer sportlichen Verzahnung mit der 2. Bundesliga plant die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) möglicherweise die Rückkehr zu einem System ohne Auf- und Abstieg. Im Sommer 2006 stehen Verhandlungen zwischen der DEL und der für den Spielbetrieb der 2. Bundesliga verantwortlichen ESBG über einen neuen Kooperationsvertrag auf der Tagesordnung.

    „Die Auf- und Abstiegsfrage wird dann ein Thema der Verhandlungen sein", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke (Foto: City-Press) gegenüber Eishockey NEWS. „Der wirtschaftliche Druck auf die Clubs wird immer größer. Auf- und Abstieg sind da Anachronismen." In einer Abwägung von Für und Wider sprächen „nur sporthistorische Argumente" für eine Beibehaltung der derzeit angewandten Praxis.

    Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in der neuesten Ausgabe von Eishockey NEWS, die ab morgen, Dienstag, am Kiosk erhältlich ist.

    Quelle: Eishockeynews.de

    EHN hin oder her, ich denke es läuft langsam darauf hinaus das WOB und Kassel drin bleiben. Sonst würde die DEL Führung schon längst mal etwas klarer Stellung bezogen haben und der Tripcke nicht gleichzeitig WOB und Kassel mit seinen Aussagen in den A... kriechen.

    Magro



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  • News: Wie gehts weiter...Datum29.04.2005 18:57
    Thema von Magro im Forum Fans

    "Wir hängen total in der Luft"
    KASSEL. Am 30. März machte ein Tor, eine Niederlage den Unterschied aus zwischen Grizzlys und Huskies. Heute, vier Wochen später, könnte der Kontrast nicht krasser sein: Aufbruchstimmung in Wolfsburg und grenzenlose Zuversicht nach dem Baubeginn der Multifunktionshalle. Im Kasseler Eishockey-Lager dagegen herrscht gespenstische Ruhe, Lethargie fast. Und der Eindruck, als hätten die Huskies ihr Leben ausgehaucht.

    "Wir hängen total in der Luft", sagt Spieler Sven Valenti und spricht aus, was so viele Ratlose derzeit schreckt. Sportler, Trainer und Personal, aber auch Sponsoren und die 180 Talente der Eishockey-Jugend Kassel - sie alle sind ohne Perspektive. "Es gibt Gerüchte an allen Ecken, aber nichts Konkretes", beschreibt Tobi Abstreiter.

    Bestandsaufnahme: Manager Joe Gibbs weilt noch bis Donnerstag in Kanada, will aber trotz Auslaufen seines Vertrags zum 30. April nach Kassel zurückkehren. Ingrid Denk, guter Geist der Geschäftsstelle über viele Jahre - zum 30. Juni gekündigt. Der Kontrakt von Marketingmann Carsten Reidt - ausgelaufen. Die Wohnungen der Spieler - gekündigt. Die Verträge von Tobi Abstreiter, Joaquin Gage, Christian Laflamme, Manuel Klinge und Alexander Heinrich - gültig nur für die DEL. Ob für die zweite Liga geplant wird? "Keine Ahnung. Uns wurde nicht mal gesagt, wie lange wir warten sollen auf ein klares Signal aus Kassel", sagt Martin Sychra, der seine Gehirnerschütterung inzwischen ohne Folgen auskuriert hat.

    Auch die Sponsoren tappen im Dunkeln. "Ich weiß nicht, woran ich bin", sagt Peter Hochhuth von der Hasseröder Brauerei, signalisiert aber Geduld: "Wir werden nicht in Panik verfallen und bis zum Juni abwarten. Unser Vertrag gilt für die DEL, aber über die zweite Liga können wir auch miteinander reden." Das aber ist ein Punkt, der andere Mitstreiter enttäuscht: "Wir hören nichts, nicht einmal geredet wird mit uns", klagt Rainer Beushausen von Avaya/Tenovis. Die Folge: Nach zehn Jahren guter Partnerschaft sei nun der Vertrag ausgelaufen und die Option auf eine Fortsetzung aufgekündigt worden.

    Simon Kimm indes, auf dessen Signale alle warten, spielt weiterhin auf Zeit - zumal ihm die DEL bis zum Entscheid über die Lizenzvergabe die Hände bindet. "Bis zum 25. Juni ist alles offen, ich kann derzeit nichts sagen", erklärte der Huskies-Inhaber. Und betont, dass der Wolfsburger Spatenstich für ihn vor allem symbolischen Charakter habe: "Das ist nichts wert, damit kann ich nichts anfangen." Immerhin: Die Huskies haben inzwischen formell für einen Zweitliga-Start gemeldet.

    Quelle: http://www.hna.de

    Gesellschafter-Versammlung geplatzt

    Hinter den Kulissen ist Huskies-Patron Kimm, dessen Wille zum völligen Ausstieg kein Geheimnis mehr ist, offenbar um die Schaffung von Perspektiven bemüht. Doch eine von ihm gewünschte Gesellschafter-Versammlung der EC Kassel Huskies Sportmanagement-GmbH ließen die einstigen Weggefährten Klaus Vogel, Gerhard Swoboda und Friedrich Behrend platzen. "Seit Jahren gab's keine Versammlung, noch nie haben wir Bilanzen gesehen", klagt Behrend. In der ursprünglich mit 300000 DM ausgestatteten Gesellschaft soll er mit 25000 Mark der letzte Anteilseigner neben Kimm sein.

    Ein klarer Schnitt in der Huskies-GmbH aber erscheint als notwendige Voraussetzung für einen Neubeginn oder ein Weitermachen. Denn gerade jetzt sind Lebenszeichen der Kasseler und Signale wie aus Wolfsburg wichtig, da Gernot Tripcke die Diskussion über Auf- und Abstieg im Eishockey-Oberhaus forciert und sogar eine Aufstockung der Liga mit nachfolgender "Schließung" möglich erscheint: "Die Auf- und Abstiegsregel ist ein Anachronismus, der wirtschaftlich nicht zu vertreten ist", erklärte der DEL-Boss, und beschrieb sie als "Geldvernichtungsapparat". Denn niemand investiere in einen DEL-Standort ohne Planungssicherheit. Eine Einschätzung, die genau die Situation in Kassel beschreibt. Auch mit Blick auf den Bau einer Multifunktionshalle.

    Dieses kaufmännische Risiko sei "mit der Gefahr eines Abstiegs im Nacken nicht zu tragen", begründet DEL-Aufsichtsrat Gerd Schröder als Inhaber der Lions, warum seine eigenen, längst fertigen Pläne zum Hallen-Neubau in Frankfurt mit 15000 Sitzen in der Schublade bleiben.(

    Quelle: http://www.hna.de

    "Still ruht der See"
    SPIELER

    Martin Sychra: Ich warte so lange es geht, ich will weiter für Kassel spielen.

    Tobi Abstreiter: Ich halte Kontakt zu den Mitspielern Valenti, Jones, Hammer, Laflamme und meinem Bruder Peter, aber wir warten sehnsüchtig auf eine definitive Erklärung, was in Kassel passiert. Der 25. Juni ist viel zu spät. Ich würde auch in der zweiten Liga spielen, wenn's irgendwie passt.

    Sven Valenti: Ich hänge total in der Luft. Es gibt schon einige andere Anfragen, aber ich würde gern ein Husky bleiben.

    SPONSOREN

    Günter-Michael Birmes (EAM-Energie-AG): Wir bleiben wie die Fans bei der Stange, am liebsten in der DEL. Aber ich kann mir eine Partnerschaft auch für die zweite Liga vorstellen. Wir warten vergeblich auf Signale. Vielleicht sollte man bei den Huskies die Zeit nutzen, sich neu aufzustellen.

    Wilfried Holzapfel (Autohaus Hessenkassel): Die Spieler geben gerade ihre Autos zurück, von den Huskies kam ein allgemeiner Brief. Still ruht der See. Nach einer Saison, in der Präsentation von Mannschaft und Umfeld sehr unbefriedigend waren, werden wir unser Engagement zurückfahren. Es sind keine Bemühungen und Perspektiven zu erkennen.

    Jürgen Neuenhagen (Autohaus): Wie alle anderen hängen wir in der Luft. Ich sehe keine Perspektiven und stehe irgendwie im Abseits.

    Jürgen Rudolph (Spediteur): Von den Huskies kommt null Information, man hört und sieht nichts mehr. Die HNA und FFH sind die einzigen Informationsquellen. Wird denn überhaupt etwas geplant? Mit uns hat Herr Kimm nicht über eine Fortführung der Huskies gesprochen, an diesen Gerüchten ist nichts dran.

    EISHOCKEY-JUGEND

    Bernd Pressler (Wirtschaftsrat): Die Informationen sind gleich Null, totaler Käse. Die Profispieler finden leicht neue Vereine, aber unsere Trainer Falk Ozellis und Milan Mokros sind ohne Perspektive in Kassel und arbeitslos, für unsere 180 Jugendlichen gibt's keine Alternativen. Eltern und Kinder fragen, ob sie ihre Ausrüstungen verkaufen sollen.(SAM)

    Quelle: http://www.hna.de



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  • The Story of Clint MalarchukDatum20.05.2005 16:17

    The Story of Clint Malarchuk

    In this time of sports where people are willing to intentionally willing to miss a shot, just to get a triple double (alla Bobby Sura) and pull out a cell phone after a touchdown just to look cool (see Joe Horn); its refreshing for me to learn about players who sacrifice their all just to play the game they love.

    In my opinion, no one fits into this more than former Quebec and Buffalo Sabers goalie Clint Malarchuk. Some of you avid sports fans may have seen the Sportscenter story about him, but for you've who have not; I wish to enlighten you upon this amazing person.
    Clint Malarchuk was born in 1961 in Alberta, Canada. He was selected by the Quebec Nordiques in the 4th round in 1981. In 1987 he was traded to the Capitals and in 1989 he was traded to the Buffalo Sabers. It is this where his life took a tragic turn for the worse...

    In 1989, only 16 days after he was traded, during a game against the St. Louis Blues. On a routine play; St. Louis right winger Steve Tuttle was charging toward Malarchuk with defenseman Uwe Krupp closing in from behind. As the puck flashed through the crease, Krupp grabbed Tuttle and Tuttle's leg kicked into the air, his skate blade slicing through the exposed flesh under Malarchuk's mask.

    The skate blade of Tuttle slashed Malarchuk's exterior jugular vein in his neck. It was this accident that caused goalies wear neck protectors. In seconds there was a pool of blood on the ice so large it filled the entire crease. During this whole time, Malarchuk remained conscious. It is because of this, that he remembers the words that he spoke after the accident. Malarchuk flung off his mask and collapsed to the ice in a pool of his own blood, fearing that he was about to die. He asked the trainer:

    "Am I going to live?''

    Malarchuk struggled to stay conscious, sensing that if he did pass out he'd never wake up. Aware that his mother had been watching the game on TV, he had an equipment manager call and tell her he loved her. Then he asked for a priest.

    Something in his mind was telling him to get off the ice, "because I didn't want to die on the ice. I was saying prayers. I was scared."

    "I did think I was done," said Malarchuk 13 years later, "Somewhere I'd heard that if you cut your jugular vein you've got a matter of minutes, like three minutes. I was going through the minutes preparing to die. I thought I had just three minutes to live and I've got a lot of repenting to do in three minutes."


    The sight was so grizzly that 2 spectators suffered heart attacks and 3 of Malarchuk's teammates vomited while still on the ice.

    It was estimated that if the skate hit 1/8 inch higher on Malarchuk's jugular, he would have been dead within 2 minutes. In the dressing room and on his way to the hospital, doctors spent 90 minutes and used over 300 stitches to close the wound.

    But Malarchuk's story did not stop there.

    In only 3 months, Malarchuk returned to a standing ovation.

    As if Malarchuk's jugular scare weren't enough, the Buffalo goalie suffered another close call on Jan. 27, 1992. On that day, following a Super Bowl party, he mixed pain medication with the alcohol he had been drinking at the party. Malarchuk had been given the prescription for pain killers to treat a stomach illness that he contracted on Jan. 23, 1992. The stomach trouble had landed him in a St. Louis hospital. Three days later, he had three or four beers as he watched the Super Bowl in Buffalo. He then went home and took his medication with another alcoholic drink, figuring it would make him drowsy and help him sleep through the night. Instead, he managed to poison himself. During the time, Malarchuk feel into a deep depression, and his unknown Obsessive/Compulsive Disorder caused him to have many sleepless nights. He was determined to get sleep; at that point he didn't matter if he woke up.

    He lost consciousness and was rushed to the Erie County Medical Center. Malarchuk called the mixing of drugs and alcohol the "most traumatic experience I've ever had. The biggest mistake of my life."

    In such current times where players wont sign because they want an extra $2 million on their contracts, shoot at the opposing team's basket just to get a rebound, or almost refuse to play due to the fact that their personal trainer is not allowed in the locker room; it's a breath of fresh air to know that some people are still willing to sacrifice everything to the game they love.


    Video

    Quelle: http://www.ubersite.com/m/32313

    Zum Glück hat ers überlebt. Aber da sieht man mal was für heftige Verletzungen entstehen können, bei solch relativ "normalen" Spielsituationen. Das jemand in den Goalie reinrutscht passiert ja recht häufig...

    Magro



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  • Thema von Magro im Forum Dies und Das..

    Das Internet wird gebührenpflichtig!
    Wolf-Dieter Roth 23.05.2005

    Fakten über die "Internet-Rundfunkgebühr" ab 2007
    Nun ist es amtlich und entschieden: Computer mit Internetzugang sind "neuartige Rundfunkgeräte". Damit wird es gerade für Freiberufler wie Webdesigner teuer, denn auch wenn nicht mal ein Radio im Büro steht: Ab 2007 müssen sie für ihr Arbeitsgerät, den PC, Fernsehgebühren zahlen. Zusätzlich zur privaten Glotze, versteht sich.

    Auch wenn Heide Simonis von ihrer eigenen Partei im Stich gelassen wurde und ihres Amtes als schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin verlustig ging – es kam zu spät, der Schaden ist angerichtet: Frau Simonis war eine der Verfechter der oft "Internet-GEZ" genannten Regelung, dass ab 1. Januar 2007 für PCs (und ja, liebe Apple-Nutzer, ihr werdet nicht diskriminiert: natürlich auch für Macs) mit Internetzugang Rundfunkgebühren fällig werden.


    Rechnet ab 2007 auch das Internet ab: Gebühreneinzugszentrale in Köln (Bild: GEZ)

    Damit war Frau Simonis den öffentlich-rechtlichen Intendanten immer ein gern gesehener Gast, da diese mit der Internetgebühr ihre Webseiten finanzieren wollten, um dem privaten finanziell nur schwach versorgten "Wildwuchs im Web" endlich den Garaus machen zu können. Dabei ist ihnen die EU-Kommission in Brüssel zwar mittlerweile etwas im Weg, doch die von den Intendanten seit vielen Jahren ersehnte Rundfunkgebühr für Internet-Chat und E-Mail (Kommt die Rundfunkgebühr für E-Mail?) wurde dennoch ohne nennenswerte Widerstände verabschiedet – von Juristen und Politikern, die E-Mail und Web entweder gar nicht nutzen oder zumindest nicht selbst dafür zahlen und wirklich glauben, dass Internetzugänge vorwiegend zum Radio hören und Fernsehen benutzt werden. Und ist (auch private) E-Mail erst einmal ganz offiziell als Rundfunk definiert – und ebenso Telefonie, wenn es sich um Voice over IP handelt – so ist auch das den Juristen der öffentlich-rechtlichen Anstalten schon lange lästige Brief- und Fernmeldegeheimnis Geschichte, sobald IP-Technik zur Übertragung verwendet wird.

    Chaos und Unkenntnis in der Politik

    Die Unkenntnis ist erschreckend, so meint ein baden-würtembergischer Minister der CDU beispielsweise, die Rundfunkgebühren sollten sich doch bitte nach den Kosten des verwendeten Geräts richten und weil TV-Karten (auch jetzt schon) fernsehgebührenpflichtig sind, was auch niemand in Frage stellt, solle der Internet-Zugang dies nun auch werden:


    --------------------------------------------------------------------------------

    Aus meiner Sicht ist dies auch ein Akt der Gerechtigkeit, da nicht einzusehen ist, dass etwa ein technisch veraltetes Kofferradio oder ein Schwarz-Weiß-Fernseher eine Rundfunkgebühr auslöst, während ein hochmoderner Multimedia-PC mit analogem und digitalem TV-Zugang keine Gebührenpflicht begründet
    Dr. Christoph E. Palmer

    Es ist unklar, was an einem Kofferradio "technisch veraltet" sein soll, solange es funktioniert: Die Nachrichten werden auch auf einem modernen Gerät nicht aktueller. Oder sollte die Gebühr etwa nach der Wattanzahl der angeschlossenen Lautsprecher gestaffelt werden? Aber: Ein Kofferradio kann nur zum Radio hören benutzt werden und wird deshalb auch genau hierzu angeschafft, der Internetzugang dient dagegen üblicherweise anderen Zwecken als Radio oder Fernsehen zu empfangen und ist auch hierzu nicht wirklich bestimmt.

    Versucht man dennoch im Internet fernzusehen, so sind viele Fernsehsender überhaupt nicht mit einem Livestream vertreten. Bei den verbliebenen Stationen gibt es nur wenige freie Verbindungen, die im Falle einer kritischen Nachrichtenlage sofort belegt sind, und man erhält ein schlechteres Bild als mit dem erwähnten Schwarzweißfernseher. Auch Radio ist im Netz nicht in gleicher Qualität und Aktualität (die Übermittlung läuft mit Zeitverzögerungen bis in den Minutenbereich!) wie über UKW, DAB oder Satellit zu empfangen und sowohl von Tonqualität als auch Zuverlässigkeit eher noch mit Kurzwellenempfang zu vergleichen.

    Internet kann schon technisch nicht die Rolle von Broadcast-Medien übernehmen

    Wenn man technisch nicht für Rundfunk sondern für individuelle Telekommunikation ausgelegte und bestimmte IP-Netze auf diese Weise für Broadcasting-Zwecke vergewaltigt, so sind sie zudem schon bei reinen Text- und Bildübertragungen echtem Rundfunk ökonomisch und ökologisch unterlegen (Elektronische Papiertiger), Audio- und erst recht Videoübertragungen sind absolute Notlösungen – würde die Mehrheit der Radio- und Fernsehzuschauer auf Internetübertragungen umsteigen, so würde sich nicht nur der Bedarf an IP-Telekommunikationsbandbreite, sondern auch an Kraftwerken vervielfachen und das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem in kürzester Zeit in den Bankrott drängen, obwohl dort lediglich Server und Traffic auszubauen wären: Im Gegensatz zu Radio und Fernsehen liefern ARD und ZDF ja im Internet keine eigene Infrastruktur, sondern setzen sich einfach ins – wenn auch nicht für sie – gemachte Nest bzw. Netz.

    Auch eine weitere Fehlinformation wird von den Politikern immer wieder verbreitet:


    --------------------------------------------------------------------------------

    Eine Rundfunkgebühr für diese PCs wird […] nur unter der engen Voraussetzung fällig, dass in dem Privathaushalt oder in dem Betrieb kein Radio- oder Fernsehgerät vorhanden ist
    Dr. Christoph E. Palmer

    Dem ist nicht so: Ein Radio im Haus befreit nicht davon, für den PC ab 1. Januar 2007 ein Fernsehgerät anmelden zu müssen! Es ist dem Gesetzgeber sehr wichtig, gegen jede technische Vernunft per Gesetz festzulegen, dass schon ein Uralt-PC ohne Soundkarte und mit einem Online-Zugang per Modem mit nur 9600 Bit/s nicht nur als Radio – was ebenfalls so ein Gerät technisch nicht leisten kann – sondern sogar als teuerer Fernsehen anzumelden ist. Und der Grund für die teure Fernsehgebühr sind nach Ansicht der SPD-Abgeordneten wiederum die öffentlich-rechtlichen Webseiten. Also genau das, was Brüssel eigentlich verhindern sollte.

    Nur die Grünen waren gegen die Internet-TV-Gebühr, der Rest der Parteien war sich einig: Diese Strafe speziell für Internetnutzer muss sein. Doch gerade diese haben allein schon aus Zeitgründen oft keinen Fernseher mehr, zahlen dafür aber für Mitgliedschaften im Internet und den Provider, müssen nun also doppelt zahlen. Man kann halt nach Feierabend nur entweder fernsehen oder chatten – und wer im Netz gar arbeitet, kann mit dem Fernsehen oft noch weniger anfangen als Menschen in internetfernen Berufen.

    Internet und Fernsehen sind wie Tag und Nacht

    Die einzige Gemeinsamkeit des Fernsehens mit der Internetnutzung besteht darin, dass dafür üblicherweise ein Bildschirm benutzt wird, doch ansonsten unterscheiden sich beide wie Tag und Nacht – die Webdesignerin Claudia Klinger sprach hier schon vor Jahren von der Weißen Glotze – dem aktiv genutzten Internet-Computer – und der Schwarzen Glotze – dem passiv konsumierten Fernsehen. Weder ist es Firmen wie AOL oder T-Online bislang gelungen, mit Breitband-Zugängen das Internet in einen Video-Abspielkanal zu verwandeln, noch ist das Pantoffelkino interaktiv geworden – wer fernsieht, will passiv zuschauen, wer im Netz ist, will selbst etwas tun. Man sucht sich sein Medium nach den persönlichen Wünschen und wird sich das jeweils andere weder vom Gesetzgeber noch Geräten mit technischen Mätzchen aufdrängen lassen. Natürlich mag es tatsächlich Webdesigner geben, die bei der Arbeit fernsehen wollen, die Mehrheit würde dies jedoch nur stören und von der Arbeit abhalten.

    Die schwarze Glotze, das FERN-SEHEN, bedeutet passives berieselt-werden, genießen oder sich ärgern, jedenfalls nichts selbst tun.

    Die weiße Glotze, der vernetzte Computer, ist aktives FERN-ARBEITEN und KOMMUNIZIEREN, hier bin ich am Zug.

    Ich glaube nicht, daß es gelingt, diese beiden Dinge zu vermischen. Genauso wenig, wie man Nacht & Tag vermischen kann.

    Claudia Klinger


    Telepolis hat der Pressestelle der GEZ deshalb einige konkrete Fragen von Mitarbeitern und Autoren des Heise-Verlags gestellt, die dieseauch sofort beantwortete, als der neue Rundfunkgebührenstaatsvertrag mit den das Internet betreffenden Neuerungen dieser Tage schließlich verabschiedet war. Angesichts des komplexen Sachverhalts können sich allerdings noch Änderungen im Detail ergeben, so Herr Rees im Interview.


    Wenn ich von zuhause aus am Samstag arbeite und Textdateien in meinem steuerlich anerkannten Arbeitszimmer schreibe und anschließend übers Internet auf den Verlagsserver stelle, in dem Arbeitszimmer aber weder Radio noch TV stehen, wird damit eine zusätzliche TV-Gebühr fällig? (Im Haus befindet sich ein Radio im Privatbereich).

    GEZ: Ab 01.01.2007 gilt: Der PC ist anmelde- und gebührenpflichtig, d.h. eine Fernsehgebühr zusätzlich, die Grundgebühr für das privat genutzte Hörfunkgerät wird angerechnet. Die monatliche Gebühr erhöht sich von EUR 5,52 um die zusätzliche Fernsehgebühr auf EUR 17,03

    Wie ist die Situation, wenn ich im Wohnzimmer arbeite, also im Privatbereich, wo das Radio steht? Gilt der PC dann als Zweitgerät oder muss ich trotzdem noch ein Fernsehgerät anmelden, weil E-Mail und FTP als Fernsehen gelten und nicht als Radio?

    GEZ: Ab 01.01.2007: Auch hier ist der PC zusätzlich anmelde- und gebührenpflichtig, da kein anderes Fernsehgerät im Haus vorhanden ist. Eine Fernsehgebühr zusätzlich, die Grundgebühr für das Hörfunkgerät wird angerechnet.

    Wie ist die Situation als Freiberufler, also wenn ich dieselbe Sache ohne Arbeitsvertrag aus meinem eigenen Büro tue, privat im selben Haus ein Radio angemeldet habe, jedoch nicht im Büro?

    GEZ: Ab 01.01.2007: Hier ist der PC ebenfalls zusätzlich anmelde- und gebührenpflichtig, da kein anderes Fernsehgerät im Haus. Eine Fernsehgebühr zusätzlich, die Grundgebühr für das Hörfunkgerät wird angerechnet.

    Wie ist es, wenn eine Lebenspartnerin, die selbst weder Radio noch Fernsehen hat, als Webdesignerin selbstständig von zuhause arbeitet und somit ihr eigenes Arbeitszimmer hat? In dem auch keine Radios oder Fernseher des Haushalts stehen?

    GEZ: Ab 01.01.2007: Der PC im Arbeitszimmer der Lebensgefährtin ist zusätzlich anmelde- und gebührenpflichtig, da der Raum zu anderen als privaten Zwecken genutzt wird. Keine Anrechnung von Rundfunkgeräten des gemeinsamen Haushalts. Jedoch besteht die Möglichkeit einer Anrechenbarkeit mit dem Radio in einem auf die Lebenspartnerin zugelassenen Kfz. In diesem Fall wäre, wie in den Beispielen vorher, nur die zusätzliche Fernsehgebühr zu entrichten.

    Einige Formulierungen der Antworten sind natürlich schon leicht irreführend: So macht das Radio im Auto der Lebenspartnerin den Webdesign-PC selbstverständlich gebührentechnisch nicht billiger; es muss lediglich nicht mehr separat bezahlt werden, wenn es denn existieren würde. Dumm nur, dass die Dame nicht mal einen Führerschein hat, geschweige denn ein Auto. Und folglich auch kein Autoradio.

    Zwei Freiberufler: Zehnfache Rundfunkgebühren ab 2007!

    Es können also zumindest bei Angestellten innerhalb eines Grundstücks die beruflich und privat genutzten Geräte zusammengerechnet werden, auch wenn dabei Arbeitszimmer definiert sind. Bei Freiberuflern, die einen Raum in der Wohnung zur Arbeit abgetrennt haben, gilt dies dagegen nicht. Besonders dumm läuft dies dann in einer Familie, in der er als freiberuflicher Journalist und sie als selbstständige Webdesignerin arbeitet, weil beide angesichts des Arbeitsmarkts keine feste Anstellung gefunden haben und so zusammen effektiv weniger verdienen, als ein einzelner Angestellter. Bislang haben sie als monatliche Kosten für Rundfunk und Internet Radios in den Privaträumen für 5,52 Euro im Monat – Fernsehgeräte gibt es wegen der Kinder nicht – und eine 1&1-City-Flatrate zu 6,99 Euro im Monat, die über WLAN an PCs in beiden Arbeitszimmern und ein altes, privat genutztes Gerät im Kinderzimmer geleitet wird.

    Ab 1. Januar 2007 werden hier gleich drei TV-Gebühren fällig und somit werden mit 51,09 statt zuvor 5,52 Euro im Monat ab 1. Januar 2007 in diesem Haushalt fast die zehnfachen Rundfunkgebühren fällig! Dass diese dann wieder teilweise als Betriebsausgaben bei der Steuererklärung mindernd geltend gemacht werden können, tröstet nur, wenn die Einnahmen auch hoch genug sind. Außerdem könnte es zunächst einmal schwierig werden, als Webdesigner Fernsehgebühren steuerlich anerkannt zu bekommen und dem Finanzbeamten klar zu machen, dass nur ein "neuartiges Fernsehgerät" imstande ist, E-Mail abzurufen und zu versenden. Würde die "Internet-GEZ" korrekter als "Telekommunikations-Zusatzsteuer zur Unterstützung von ARD und ZDF" bezeichnet und nicht sachlich falsch als "Rundfunkgebühr", so wäre dies sicherlich einfacher. Die Rechtslage ist allerdings klar:


    --------------------------------------------------------------------------------

    Zweifelsfrei sind diese Gebühren für Internetzugänge an Computern, die betrieblich genutzt werden und in betrieblich genutzten Arbeitszimmern stehen, als Betriebsausgaben abzugsfähig, wenn der Internetzugang beruflich veranlasst ist. Diese Gebühren gehören zu den Telekommunikationsaufwendungen.

    Soweit ein Internetzugang an einem Computer in Privaträumen besteht, sind die hierfür anfallenden Gebühren keine Betriebausgaben, es sei denn, man kann nachweisen, dass auch dieser Internetzugang beruflich genutzt wird.

    Analog zu § 9 LSt R 33. "Werbungskosten" Abs. 5 wäre hier der Anteil der beruflich veranlassten Aufwendungen an den Gesamtaufwendungen für einen repräsentativen Zeitraum von drei Monaten im Einzelnen nachzuweisen. Dieser nachgewiesene berufliche Anteil kann dann für den gesamten Veranlagungszeitraum zugrunde gelegt werden. Die Internet-Fernsehgebühr wäre also entsprechend der beruflichen Nutzung prozentual als Betriebsausgabe absetzbar.
    Steuerberater Peter Freudenthal, Fürstenfeldbruck

    Wer als Freiberufler oder Kleingewerbler vorsteuerpflichtig ist, ist mittlerweile ja sogar verpflichtet, diese dem Finanzamt online zu melden, Papierpost wird hier nicht mehr akzeptiert. Es kommt also keine Berufsgruppe schon aus steuertechnischen Gründen mehr an dem "neuartigen Fernsehgerät" im Büro vorbei, egal, welcher Art der Beruf selbst ist und ob dieser nach einem Internet-PC verlangt. Man könnte glatt glauben, die Steuerbehörden hätten sich hier mit ARD und ZDF verbündet.

    Die selbsternannte Konkurrenz mit den eigenen Arbeitsmitteln reich machen?

    Doch noch etwas anderes läuft gewaltig schief: Zumindest die ARD-Intendanten sehen ja jede nicht öffentlich-rechtliche Webseite, unabhängig von der Größe der dahinter stehenden Firma bis hinunter zu Einzelpersonen, als zu bekämpfende Konkurrenz – weit schlimmer als beim "privaten" (also kommerziellen) Radio und Fernsehen, mit dem sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk inzwischen abgefunden hat. Andererseits müssen die Inhaber dieser Websites dann aber an ihre selbsternannte Konkurrenz eine Fernsehgebühr abdrücken, wenn sie die Aktualisierungen nicht gerade per Diskette an den Provider schicken wollen. Das heißt, ein Webseitenbetreiber macht per Gesetz ab 1. Januar 2007 mit seiner Website erst einmal die öffentlich-rechtliche Konkurrenz reich, bevor er selbst auch nur irgendetwas davon hat.

    Dies ist unfairer Wettbewerb – nichts Neues, was das Verhalten von ARD und ZDF betrifft und genau das, was die EU-Wettbewerbskommission in Brüssel dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zur Last legt. Bei Rundfunk und Fernsehen sind deshalb kommerzielle Anbieter nach entsprechenden Verfassungsklagen inzwischen ausdrücklich von Radio- und Fernsehgebühr für in den Betriebsgebäuden stehende Geräte befreit, da sie imstande sein müssen, ihre eigenen Ausstrahlungen zu kontrollieren, ohne damit ihren öffentlich-rechtlichen Wettbewerber finanzieren zu müssen. Es wäre deshalb logisch, wenn dies im Internet genauso liefe. Aber nein: Hier ist wohl noch eine weitere Verfassungsklage notwendig, damit die neue Gebührenpflicht am 1. Januar 2007 nicht in dieser gerade zum Gesetz gewordenen unfairen Version gültig wird. Eine weitere konkrete Nachfrage an die GEZ:


    Das betrifft nun den Verlag: Private Fernseh- und Radioanbieter müssen für in den Firmengebäude stehende Empfangsgeräte keine GEZ (Rundfunkgebühren) zahlen, weil sie damit ihre öffentlich-rechtliche Konkurrenz finanzieren würden, was unfairer Wettbewerb wäre. Die Kritereien hierfür liegen mir nicht vor (bestimmte Größe des Rundfunkunternehmens erforderlich?). Wenn ab 2007 Internet ebenfalls Rundfunk ist und unser Verlag ohne Zweifel große Online-Auftritte hat, so werden wir ja zum privaten Rundfunkanbieter. Damit entfällt dann auch die Rundfunkgebührenpflicht innerhalb der Verlagsgebäude. Ab welcher Größe eines Medienunternehmens gilt dies?

    GEZ: Ab sofort: Der Verlag ist kein Rundfunkveranstalter im Sinne des Rundfunkgebührenstaatsvertrags. Dies sind nur nach Landesrecht von der zuständigen Landesmedienanstalt als Rundfunkveranstalter zugelassene Anbieter (§ 5 Abs. 5 RGebStV).
    Ab 01.01.2007: Bezüglich der Rundfunkgebührenpflicht für die PCs des Verlages gilt folgendes: Die Rundfunkgebührenpflicht für PC kommt nur zum Tragen, wenn der Verlag nicht schon ein herkömmliches Fernsehgerät angemeldet hat. Gibt es in dem Verlag kein anderes Fernsehgerät, für das Gebühren entrichtet werden, sind für alle PCs des Verlages lediglich eine Grundgebühr und eine Fernsehgebühr zu zahlen (§ 5 Abs. 3 RGebStV). Diese Regelung gilt jedoch nur für die PCs, die auf ein und demselben oder zusammenhängenden Grundstücken bereitgehalten werden.

    Nun ist der Heise-Verlag sogar Mitinhaber eines Radiosenders im Sinne des Rundfunkgebührenstaatsvertrags, allerdings stehen die betreffenden Sendestudios nicht auf demselben Gelände wie die anderen Verlagsgebäude. Andererseits existiert tatsächlich bereits ein – selbstverständlich auch angemeldeter – Fernseher im Verlagsgebäude. Hier bringt das neue Gesetz also keine Nachteile. Teuer wird es aber eben für Kleingewerbler, die sich mühselig mit Webdesign oder anderen unlukrativen Internet-Jobs über Wasser halten.

    Radios und Fernseher in Büros zählen weiterhin einzeln

    2001, als die geplante "Internet-Offensive" der ARD mit einem Budget von 350 Millionen DM wegen eines Votums der KEF baden ging, machte der damalige ARD-Vorsitzende Fritz Pleitgen ja noch einmal einen unerwarteten Rückzieher: Eine Gebühr pro PC in Firmen wie noch 1997 geplant hätte ein Protestwelle ausgelöst und durch Abschalten der Internetverbindungen in den meisten Unternehmen Deutschland im Kontakt und Wettbewerb mit dem Rest der Welt auf den Stand von vor 10 Jahren zurückgeworfen. Eine einzige Gebühr für alle Radios, Fernseher und PCs in einem Unternehmen wiederum hätte einen Gebührenrückgang zur Folge gehabt, denn Radios und gar Fernseher im Büro sind heute eine große Einnahmequelle von Rundfunkgebühren, auch wenn die Fernseher meist nur Besuchern das Unternehmensvideo zeigen: Firmen, bei denen man statt zu arbeiten auch wahlweise fernsehen kann, existieren erfahrungsgemäß nicht lange.

    Nun ist das Gebührenloch von 2001 gestopft, ohne den öffentlich-rechtlichen Hunger auf das Internet und das Melken der Konkurrenz endlich aufgeben zu müssen. Es gelten nun zusammengefasst folgende Regeln:

    Im Privathaushalt wird für beliebig viele Geräte nur eine Gebühr fällig, die sich nach dem "teuersten" Gerätetyp bemisst. Ein Radio kostet 5,52 Euro im Monat, ein Fernseher 17,03 Euro. Es können dann beliebig viele Radios beziehungsweise Radios und Fernseher aufgestellt werden, sofern alle Familienmitglieder keine eigenen Einkommen haben beziehungsweise miteinander verheiratet sind. Bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften, Wohngemeinschaften etc. muss dagegen jeder einzeln zahlen, der Geräte besitzt. Besitzt nur ein Bewohner Rundfunkgeräte und stehen diese nur in seinem Zimmer und in Gemeinschaftsräumen, fällt nur eine Radio- beziehungsweise Fernsehgebühr an.
    Ein Computer mit Internetzugang zählt im Privathaushalt gebührentechnisch als Fernseher und kostet somit 17,03 Euro monatlich. Weitere Radios, Fernseher und Computer im Haushalt sind dann gebührenbefreit.
    In Firmen zählt jedes Radio und jeder Fernseher einzeln. Allerdings enthält die Fernsehgebühr die Radiogebühr; für jeden Fernseher in Unternehmen darf also noch ein Radio gratis aufgestellt werden. Gibt es mehr Radios als Fernseher, so wird für die überzähligen Radios die monatliche Radiogebühr fällig. Ein Videorekorder hat ein eigenes Empfangsteil und gilt somit je nach Auslegung als eigener Fernseher, auch wenn ihm ein Display fehlt. Eine TV-Karte im Computer ist ein ähnlicher Grenzfall; bei Fernseher plus TV-Karte am Arbeitsplatz könnten zwei Gebühren fällig werden, auf jeden Fall wird aber wie bisher pro Computer mit TV-Karte weiterhin eine Fernsehgebühr fällig. Auch enthält die TV-Karte üblicherweise auch ein Radioteil – ein weiteres Radio kann man hier demnach nicht mehr anrechnen.
    Computer mit Verbindung zum Internet zählen als Fernseher, doch wird unabhängig von der Anzahl der Computer nur eine Fernsehgebühr fällig. Für diese darf dann auch ein Radio und ein Fernseher aufgestellt werden. Weitere Radios und Fernseher zählen allerdings – im Gegensatz zur 2001 geplanten Regelung – wieder extra. 35 Computer mit Internet-Zugang, 3 Fernseher und 5 Radios ergeben somit beispielsweise eine Gebührenpflicht von 3 x 17,03 Euro plus 2 x 5,52 Euro monatlich.
    All dies betrifft nur von der Firma aufgestellte Geräte. Wer seine eigenen Radios oder Fernseher ins Büro mitbringt, muss für diese privat eine zusätzliche Radio- oder Fernsehgebühr zahlen. Für einen ins Büro mitgebrachten Fernseher darf dann vom selben Mitarbeiter gratis auch noch ein Radio im Büro aufgestellt werden.
    Wer einen privat angeschafften Computer in die Firma mitbringt und dort ins Firmennetz einklinkt, das mit dem Internet Verbindung hat, muss dafür privat eine zusätzliche Fernsehgebühr zahlen. Er darf dafür dann auch noch ein Radio und einen Fernseher gratis im Büro aufstellen. Dies betrifft die regelmäßige Nutzung des privaten Computers im Büro; wer nur einmalig ein Notebook mitbringt und ins Netz hängt, um Dateien zu überspielen, wird ebenso wenig gebührenpflichtig wie jemand, der einmalig zur Fußball-WM einen tragbaren Fernseher anschleppt und am Abend auch wieder mit nach Hause nimmt. Das gelegentliche Benutzen tragbarer Geräte außer Haus entspricht ihrer Bestimmung, dieser Vorteil geht jedoch verloren, wenn sich das Gerät regelmäßig an einem anderen Standort befindet. Private Notebooks werden allerdings selten über Nacht im Büro gelassen, da die Diebstahlsgefahr zu hoch ist. Ein Gerät, das man jeden Abend einpackt und mit nach Hause nimmt, ist ein Grenzfall, um den gerne gestritten wird – bei Radios ging dies meist zu Gunsten der Radiobesitzer aus (= keine Gebührenpflicht). Wie in solchen Fällen verfahren wird, ist noch nicht abschließend geklärt, so Herr Rees von der GEZ zu Telepolis, da dieses Thema ja – wie der ganze Internet-Gebühren-Komplex – erst in mehr als 1 1/2 Jahren akut wird.
    Bei Angestellten zählen auch steuerlich anerkannte Arbeitszimmer zum Privathaushalt, bei Selbstständigen nicht: es werden weitere TV-Gebühren fällig.
    Radios oder gar Fernseher in beruflich von Selbstständigen genutzten Autos zählen als zusätzliche Geräte. Dies ist der Fall, wenn das Auto von Selbstständigen und Freiberuflern steuerlich abgesetzt wird; nicht jedoch, wenn ein Angestellter mit seinem Auto und Musikbegleitung ins Büro fährt und auch nicht, wenn ein Selbstständiger mit seinem Privatauto nur gelegentlich beruflich unterwegs ist. Einige Rundfunkanstalten versuchen hier sehr streng zu unterscheiden; so soll beispielsweise aktuell ein Angestellter dem Südwestrundfunk für sein Autoradio vier Jahre rückwirkend eine zusätzliche Radiogebühr zahlen, nur weil er das Auto im Lauf der Jahre einige Male für ein paar Stunden seiner Frau geliehen hatte, die damit Ton für ihre (selbstständige) Töpferei herangeschafft hatte. Übrigens, ohne dabei das Radio zu benutzen, das zudem erst in 2004 angeschafft wurde.

    Die Gebühreneinzugszentrale in Köln selbst trifft an dieser Misere übrigens keine Schuld; sie ist nur ausführendes Organ. Auch die GEZ-Website wurde überarbeitet, das drohende dunkle Schwarz ist verschwunden und hat in der Schrift dem erfrischenden Lindgrün der Anmeldeformulare Platz gemacht. Es wird recht übersichtlich über die rechtliche Lage aufgeklärt – wenn auch noch nach dem Stand vor dem neuen Staatsvertrag, der ja erst wenige Tage Gültigkeit hat.

    Die "Kontrolletis", die mitunter plötzlich vor der Tür stehen und dabei manchen überrumpeln, werden ebenso wenig aus Köln auf Tour geschickt, sondern von der lokal zuständigen öffentlich-rechtlichen Anstalt. Auch wenn man sich mit der GEZ um einen Gebührenfall streitet, wird die Angelegenheit nach dem ersten Wunsch, einen Beitrag nicht zahlen zu müssen, wie er beispielsweise durch eine Abmeldung entsteht, üblicherweise an die lokal zuständige öffentlich-rechtliche Anstalt "zur endgültigen Entscheidung" verwiesen.

    Wer auf die "GEZ" schimpft, meint meist seinen Landessender

    Daraus resultieren besonders viele "GEZ-Probleme" in Baden-Würtemberg, da die Gebührenabteilung des Südwestrundfunks im Inkasso sehr hartnäckig ist und selbst die Abmeldung eines defekten Fernsehers mit der Argumentation ablehnt, man könne diesen ja schließlich reparieren lassen – klar entgegen den Regeln, die eine Zahlung nur für technisch empfangsfähige Geräte fordert. Dass es keine Programmversorgung gibt – beispielsweise nach der Abschaltung der terrestrischen Fernsehsender oder einer Umstellung auf DVB-T – gilt dagegen nicht als Grund, aus der Gebührenzahlung aussteigen zu können.

    Nicht einmal an eine Abmeldung denken sollte man allerdings als Mitarbeiter einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt: Zwei Mitarbeitern eines öffentlich-rechtlichen Senders wurde die Tatsache, dass sie keine Fernsehgeräte besaßen, zum Verhängnis, da dies als Desinteresse am eigenen Unternehmensprodukt verstanden wurde. Kündigungen dieser Mitarbeiter war die Folge. Nur ein böses Gerücht ist dagegen, dass Mitarbeiter öffentlich-rechtlicher Sender für Forenkritik an Artikeln wie diesem eine Belobigung erhalten, Tatsache jedoch, dass jene – auch innerhalb ihrer Arbeitszeit und von ihrem Arbeitsplatz aus – aktiv in den Heise-Foren sich gegen die "Internet-GEZ" aussprechende Autoren und Forenteilnehmer angreifen. Bei Privatunternehmen zählt so etwas als höchst peinliches Eigentor, doch ARD und ZDF ist anscheinend nichts peinlich.

    Ihr seid Deutschland. Ihr, die ihr im Jahr 2005 immer noch nicht verstanden habt, wie man ein inzwischen Jahrzehnte altes "neues" Medium chancenreich nutzt und euch stattdessen weiterhin mit dem lächerlichen Versuch der Kontrolle desgleichen beschäftigt.

    Johnny Haeusler

    Quelle: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20115/1.html

    ...diese §%"%$#! Wenn die Studiengebühren dann auch noch kommen sollten, geh ich in den Untergrund oder so..

    Magro



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  • AnagrammeDatum06.06.2005 20:19
    Thema von Magro im Forum Dies und Das..

    Hier mal was lustiges! Anagramme sind Buchstabenumstellungen bei Wörter (oder Sätzen), so dass etwas anderes halbwegs sinnvolles rauskommt.

    Man kann ganz lustige Sachen mit machen. Z.B:
    Anagramm für: "Adler Mannheim verpflichten Robidas"
    wird zu --> Feen versinnbildlichtem Pharaodarm

    Hier kann man sich welche erzeugen lassen: http://anagramme.spieleck.de

    Magro



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    A puck is a hard rubber disc that hockey players strike when they can't hit one another. ~Jimmy Cannon

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