KASSEL. Die einen kommen zurück, ein anderer musste wieder gehen: Bei den Kassel Huskies nehmen Tobias Abstreiter und Stephan Retzer im heutigen letzten Testspiel bei den Frankfurt Lions (19.30 Uhr, Ratsweg) wieder ihre angestammten Positionen ein. Die Probezeit von Rudolf Gorgenländer dagegen ist abgelaufen, er hat die Schlittenhunde schon wieder verlassen.
„Rudi hat sein Bestes gegeben, aber er wäre für die DEL-Saison keine wirkliche Verstärkung“, erklärte Manager Joe Gibbs am Donnerstag. „Mit Stephan Retzer sind jetzt sechs Verteidiger an Bord, mit Sven Valenti haben wir eine vernünftige Alternative und zudem mit John-Michael Liles ja auch noch einen NHL-Mann in der Hinterhand.“
Dennoch, so Gibbs, werde der Spielermarkt weiter beobachtet, und schon in den nächsten Tagen könne sich eine neue Situation ergeben. Schließlich fällt am Mittwoch nächster Woche die Entscheidung, ob es tatsächlich zu Streik und Aussperrung in der NHL kommt.
Gleichwohl gibt es auch jetzt ein neues Gesicht im Huskies-Training zu sehen. Jason Anderson, ein 22 Jahre alter Stürmer aus Vancouver mit deutschem Pass, erhält laut Gibbs für 14 Tage die Chance zum Vorspielen.
Allerdings reduziert Trainer Mike McParland derzeit das Pensum nach den vielen Bus-Kilometern: „Wir müssen nun rechtzeitig zum DEL-Start am Freitag nächster Woche die nötige Frische bekommen und die Formationen optimal einspielen.“ Dies geschieht unter Wettkampf-Bedingungen. Heute in Frankfurt und am Sonntag um 17 Uhr im Erstrunden-Pokalspiel beim Zweitligisten ETC Crimmitschau. (SAM) FOTO: MEYER
Sechs Tage vor dem Start in die Saison 2004/05 haben die Panther nochmals die Möglichkeit genutzt und sind auf dem Transfermarkt aktiv geworden. Mit dem 26 Jahre jungen, 94 kg schweren und 192 cm großen US-Amerikaner Mike Pudlick konnte ein weiterer Verteidiger mit sehr guten Referenzen aus der American Hockey League verpflichtet werden.
Pudlick startete seine Profikarriere im Jahr 2000 bei den Lowell Lock Monsters in der AHL und konnte bereits in seiner ersten Saison 20 Punkte für die Franchise der Carolina Hurricans erzielen. Anschließend folgten zwei Jahre bei den Manchester Monarchs dem Farmteam der Los Angeles Kings, bevor er letzte Saison bei den Portland Pirats anheuerte, wo er Teamkollege von Pantherstürmer Francois Methot war.
Pudlick belegte in der abgelaufenen Saison Rang 1 in der Plus/Minus Statistik (+13), der Anzahl der geschossenen Überzahltore (5) sowie der Punktewertung der Verteidiger (24 Punkte, 9 Tore/15 Assists), was zugleich den achten Platz gesamt bei den Portland Pirates bedeutete. Panthermanager Karl-Heinz Fliegauf: Mike ist ein Spieler der offensiv Akzente setzen kann, über einen sehr guten Schuss verfügt und darüber hinaus solide und konstant gute Arbeit in der Defensive leistet.
Durch diese weitere Neuverpflichtung in der Verteidigung werden die Try-Out Verträge mit John Jakopin und Remi Royer aufgelöst. Weiterhin gibt das Management bekannt, dass die beiden anderen mit Try-Out Verträgen ausgestatteten Spieler, Marc Brown und Brian Felsner, für den Kader der Augsburger Panther 2004/05 lizenziert werden
Frankfurt, 14. September Vier Tage vor Saisonstart der DEL Saison 2004/05 sind die Frankfurt Lions noch immer auf der Suche nach ihrem Top-Defender, der den abgewanderten Kapitän Paul Stanton ersetzen soll. Testspieler Jon Coleman konnte zwar Akzente setzen, jedoch hat er nicht das Kaliber, welches die Lions eigentlich suchen, denn er kam in seiner Karriere auf kein einziges NHL- Spiel. Dennoch hat Lance Nethery zwei heiße Eisen im Feuer. Der Meister- Manager von voriger Saison verhandelt mit zwei NHL- Cracks, die sich bis Saisonbeginn (nicht jedoch vor Donnerstag) entscheiden müssen. Beide hoffen nach letzten Informationen noch auf eine Abwendung des drohenden Lockouts und sind "Spieler die wir nicht zu einem Tryout laden müssen, da sie für Qualität stehen", so Nethery.
Kassel / Frankfurt a. M. • 14. September • kit • Jahrelang konnte sich die nordhessische Befindlichkeit auf eines verlassen: Fühlte man sich in der Kasseler Region vom Süden auch immer vernachlässigt oder ignoriert, beim Eishockey konnten die Huskies den Rivalen aus Frankfurt zuverlässig vier Jahre lang die lange Nase zeigen. Die Schlittenhunde vor den Löwen - das tat gut.
Umso bitterer aus nordhessischer Sicht, dass in der vergangenen Saison die Lions nicht nur besser waren, sondern auch noch den ersten Meistertitel eines hessischen Teams schnappten, jener Erfolg, der den Huskies 1997 nur knapp verwehrt geblieben war. Letztlich geht die vergangene Spielzeit wohl als die schwächste Saison in die Kasseler DEL-Geschichte ein. Im Januar wurde sogar Trainer Axel Kammerer gefeuert - ein an sich unüblicher Vorgang bei den Huskies -, aber dem Ex-Nationalspieler waren die Fußstapfen, die Hans Zach hinterlassen hatte, zu groß. Am Ende standen Platz elf und der zweitschwächste Angriff der Liga.
Kein Wunder, dass mehr als der halbe Kader ausgewechselt wurde, 14 mussten gehen, zwölf Neue kamen. Das einstige von Zach etablierte Kasseler Modell mit vorwiegend deutschen Spielern wurde zwar nicht völlig verworfen, aber angepasst. Manager Joe Gibbs und Trainer Mike McParland suchten und fanden speziell für die Verteidigung erfahrene Cracks mit NHL-Erfahrung wie Christian LaFlamme, Dean Melanson und Michael Liles (wenn er denn kommt), im Angriff kamen unter anderem DEL-Toptorjäger Dany Bousquet aus Freiburg und David Gosselin aus Frankfurt, der dort besonders in den Playoffs stark war.
Dennoch bleiben einige Fragezeichen. In der Vorbereitung bereitete erneut die magere Trefferausbeute Kopfzerbrechen, das Team sucht noch nach der Feinabstimmung, und zudem sind Führungsspieler wie Daniel Corso und Alexander Serikow verletzt. So werden gleich die ersten beiden Spieltage zum Wochenende der Wahrheit. Am Freitag müssen die Huskies beim Favoriten Mannheim ran, am Sonntag (18.30 Uhr) kommt Iserlohn in die Eissporthalle. ___________ Ich weiß nicht welche Zeitung das war, so steht es im Lions-Forum.
Krefeld, 15. September Falls es mit der pünktlichen Anreise klappt, wird der 34-jährige Wadim Sliwtschenko ab morgen bei den Krefeld Pinguinen im Training ausprobiert. Der ukrainische Flügelstürmer spielte in der letzten Saison beim DEL-Absteiger Freiburger Wölfe und erzielte dort in 57 Spielen 15 Tore und gab 34 Beihilfen. Damit wurde er Zweiter in der internen Scorerliste. Zuvor war Sliwtschenko in der DEL bei Schwenningen und Frankfurt unter Vertrag.
Der ERC Ingolstadt hat kurz vor Saisonstart noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen: Für die Dauer des Lockouts in der National Hockey League kommt Stürmer Andy McDonald von den Anaheim Mighty Ducks zu den Panthern.
Der 27-jährige Angreifer erzielte in der abgelaufenen Saison in 79 Spielen für die Mighty Ducks 30 Scorer-Punkte (9 Tore/21 Assists). McDonald wird morgen in Ingolstadt erwartet und soll bereits am Sonntag im Heimspiel gegen Berlin zum Einsatz kommen.
Hannover, 16. September Die Hannover Scorpions haben Mikhail Nemirovsky verpflichtet. Der 29jährige Stürmer mit kanadischem Pass spielte in der letzten Saison bei den Mighty Dogs aus Schweinfurt und war Top-Scorer der Oberliga Südost. Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth: „Mikhail ist uns in den Verhandlungen nicht nur in finanzieller Hinsicht sehr weit entgegen gekommen. Er sucht in Hannover seine Chance auf den Durchbruch in der DEL.“ Mikhail Nemirovsky wird bei den Scorpions die Nummer #51 tragen.
In einem offenen Brief wandte sich NHL-Commissioner Gary Bettman gestern an alle NHL-Fans und bat um Verständnis für den Lockout. Hier die Botschaft von Gary Bettman im Worlaut:
"Liebe Eishockey Fans:
Die National Hockey League genießt und schätzt die Unterstützung der weltweit besten Fans. Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass durch die Verschiebung des geplanten Saisonstarts 2004-05, auf Grund des nicht Zustandekommens eines neuen Tarifvertrages, diese treuen und leidenschaftlichen Anhänger von uns enttäuscht wurden - und dafür möchten wir uns zutiefst entschuldigen.
Dies ist eine Situation die, wie wir hofften, niemals eintreten würde, und wir versuchten sie mit allen Mitteln zu verhindern. Ich möchte das sie wissen, dass ich bestrebt bin diese, unsere Liga bedrohenden Probleme, zu beseitigen und ihnen ein ökonomisches System zu präsentieren, welches aufregendes Weltklasse NHL-Eishockey, zu erschwinglichen Ticketpreisen, ermöglicht.
Der kürzlich abgelaufene Tarifvertrag machte es den meisten Teams nicht leicht konkurrenzfähig zu sein, wirtschaftlich und auf dem Eis, denn ca. 75% aller Einnahmen mussten für Spielergehälter und Zuschüsse ausgegeben werden - dies ist mit Abstand der höchste Wert in jedem professionellen Sport. Unser Ziel ist es, einen Tarifvertrag auszuhandeln, der die Spieler zu unseren Partnern macht, der den Spielern 50% eines jeden umgesetzten Dollars, bei einem durchschnittlichen Gehalt von $1,3-Millionen, einbringt und der ein beständiges Wirtschaften versichert, wobei ihrem Team jedes Jahr die Möglichkeit gegeben ist, um den Gewinn des Stanley Cups mit zu kämpfen.
Unsere Aufgabe als Liga liegt darin, unseren Respekt für ihre Beziehungen zum NHL Eishockey und zu ihrem Lieblingsverein so gut wie möglich zu reflektieren. Wir danken ihnen für die anhaltende Unterstützung und ihr Verständnis. Auch wenn kaum absehbar ist, wie lange die Verhandlungen noch andauern werden, hoffen wir innig, dass ihr Verein bald wieder in Aktion zu sehen sein wird."
Die beiden Stürmer Joe Thornton von den Boston Bruins und Rick Nash von den Columbus Blue Jackets haben am Freitagabend ihr erstes Spiel für ihren neuen Verein HC Davos in der schweizerischen Elite Liga absolviert. Nash hat dabei einmal in das gegnerische Tor getroffen, während Thornton zwei Tore beim 3-2 Sieg gegen Lugano vorbereitete. Beide Spieler planen solange in Davos zu spielen bis sich eine Einigung im Tarifstreit in der NHL eingestellt hat. „Es wird eine tolle Erfahrung werden, vor allem weil ich es mit Rick zusammen mache", wird Thornton in den Medien zitiert. Der HC Davos ist international bekannt, da er jährlich Ausrichter des Spengler Cups ist.
Colorado Avalanche Center Peter Forsberg gab heute bekannt, dass er die gesamte nächste Saison in Schweden für seinen Heimatklub Modo Örnsköldsvik Eishockey spielen wird - auch wenn der Lockout früher beendet ist. Forsberg ist bislang der letzte Schwede, der zurück in die schwedische Elite Liga gegangen ist, um dort zu spielen, doch als bis dato einziger erklärte er nun, dass er mit Sicherheit die ganze Saison in Schweden spielen will. „Es ist einfach das Beste so. Ich habe schon immer gesagt, dass ich noch einmal ein Jahr bei Modo Eishockey spielen will. Und nun bin ich hier." In Modo, wo sein Vater der Trainer ist, wird Forsberg unter anderem mit seinen Landsleuten Daniel und Henrik Sedin, Markus Näslund und Niklas Sundstrom zusammen spielen. Dies ist auch der Grund, warum Modo als neuer Topfavorit für den Sieg der Meisterschaft gehandelt wird. (ts)
Seit dem 15. September 2004 steht es also fest. Die Spielergewerkschaft NHLPA und die NHL konnten sich auf keinen neuen Rahmenvertrag einigen und aufgrund der verhärteten Fronten wird auch in absehbarer Zeit in der National Hockey League kein Eishockey mehr gespielt. Der Lockout ist Realität! Optimisten gehen, bezugnehmend auf die letzte Aussperrung im Jahr 1994, von einer Spielpause bis Januar aus. Dieser Vergleich hinkt jedoch gewaltig, da vor zehn Jahren nach stattgefundenen Trainingscamps der Saisonstart immer wieder angekündigt, jedoch nach fehlender Einigung wieder verschoben wurde - am Ende um 103 Tage. Es bestand also von Beginn des Arbeitskampfes an auf beiden Seiten der Wille möglichst schnell wieder zu spielen. So kommen die Befürchtungen der Pessimisten, dass bis 2006 die NHL-Arenen ohne Eis bleiben werden, dem traurigen Geschehen in und um die beste Eishockeyliga der Welt wesentlich näher.
Doch wer sind die wahren Verlierer dieses 'Hick-Hacks'?
Sind es die Teameigner? Jene Multimilliardäre und -millionäre, die nicht müde werden immer wieder zu erwähnen, dass sie in den letzten Jahren, in denen wohlgemerkt gespielt wurde, mit Verlusten zu kämpfen hatten. Die Liga spricht von knapp US$ 500 Millionen in 24 Monaten. Machen wir uns doch nichts vor. Dem Käufer einer Franchise in Phoenix, Atlanta oder Florida, um nur einige der mit Defiziten kämpfenden Teams, zu nennen, war dies doch von Beginn an klar. Mit dem neuen Eishockeyunternehmen mach(t)en sie nicht ihre Millionen. Es dient viel mehr dem eigenen Ego, dem Bedürfnis nach sozialer Anerkennung oder der Selbstverwirklichung analog der Maslowschen Pyramide. Die Eishockeyfranchise als nettes Spielzeug für superreiche Amerikaner. Nebenbei haben sie den positiven Effekt, dass mit dem Unternehmen 'Eishockey', Gewinne aus anderen Unternehmungen steuersparend abgeschrieben werden können. So gesehen betrug der Verlust der 20 defizitär arbeitenden Franchises bei einer Steuerquote von 50% 'nur' noch 250 Millionen. Verluste bleiben, aber Verlierer sind die Teameigner sicherlich nicht.
Sind dann die Spieler Verlierer? Schon allein die Begriffe 'Gewerkschaft' und 'Arbeitskampf' sind ein Hohn im Zusammenhang mit dem was die NHLPA vertritt. Gewerkschaften haben sich Mitte des 19. Jahrhunderts, übrigends auch in den USA, in Reaktion auf die Ausbeutung der Arbeitnehmer in der Industriellen Revolution, entwickelt. Sie sollten die Unterlegenheit der Arbeitnehmer beim Aushandeln von Arbeitsbedingungen ausgleichen. Die NHLPA ist da schon eher ein Interessenverband von Eishockeyspielern als Kleinunternehmer deren 'Pfründe' es zu erhalten gilt. Es geht bei einem Durchschnittsgehalt von US$ 1,8 Millionen keineswegs um Existenzsicherung. Selbst die Geringverdiener unter den Protagonisten der NHL erhalten noch US$ 400.000 pro Jahr. Im Vergleich das Durchschnittsgehalt eines Deutschen betrug laut statistischem Bundesamt in 2002 EUR 25.000 und das eines Kanadiers gut 30.000 Can$. In Existenznöte kommt durch die Aussperrung vom Ligabetrieb kein Spieler samt Familie. Wer Lust zum Eishockeyspielen hat, der zeigt seine Kufenkünste eben in einer anderen Liga auch wenn er Gehaltseinbußen hinnehmen muss. Polemisch ausgedrückt. Die Anschaffung des neuen Ferrari muss dann halt etwas warten. Die Aussperrung als Reaktion und Druckmittel des Arbeitgebers (in diesem Fall die NHL und ihre Franchisenehmer) auf einen Streik zeigt in diesem Fall doch kaum Wirkung.
Der Eishockeyfan als Verlierer? Ein Jahr oder länger ohne NHL-Hockey. Ja, der wahre Eishockeyfan weltweit wird zunächst etwas vermissen, doch er wird mit der Zeit auch Positives dem Streit abgewinnen können. Wir in Europa bekommen Gelegenheit Topspieler wie Joe Thornton in Davos oder Peter Forsberg bei MoDo zu bestaunen ohne lange Flüge verbunden mit größeren Kosten auf uns nehmen zu müssen. (Ich weiß Davos ist auch nicht gerade billig und zu Modo sollte man fliegen. Dort bekommt man aber auch noch Markus Naslund und die Sedins im Doppelpack geboten) Der kanadische Fan wird sich wieder eher den Minor und Junior Leagues, die sich über größeren Zuschauerzuspruch freuen werden, widmen und dabei feststellen, dass er dort den Eishockeysport viel näher am Geschehen und auch wesentlich emotionaler verfolgen kann. Außerhalb der wenigen Eishockeyhochburgen im Norden der USA werden wohl nur einige Tausend die NHL wirklich vermissen, wenn man die kanadischen Rentner außen vor lässt, welche die Wintermonate in Florida überbrücken. Der ein oder andere eishockeyinteressierte US-Bürger wird sich erst im kommenden Frühjahr die Frage stellen, warum es denn keinen Stanley Cup Gewinner gibt - übrigends dann zum ersten Mal seit 1919. Damals wurde der Pokal wegen einer Grippeepidemie unter den Spielern der Montreal Canadiens nicht verliehen.
Gibt es überhaupt noch wirkliche Verlierer durch den Lockout? Die gibt es leider zu Tausenden. Es sind jene Menschen, die direkt und indirekt durch die Sturheit von NHLPA und NHL ihren Arbeitsplatz verlieren werden und dadurch in Existenznöte geraten. Allein die NHL Inc. entlässt oder entließ bereits bis zu 300 Arbeitskräfte, der kanadische Fernsehsender CBC spricht von 50 Entlassungen aufgrund des Lockouts. Ganz zu schweigen von der allein erziehenden Aushilfskraft im Fanshop einer Franchise oder dem 70-jährigen Rentner, der bei NHL-Spielbetrieb den Aufzug im Office Depot Center von Sunrise bedient und sich so ein Zubrot verdient hatte. Das sind die wahren Leidtragenden, die man außen stehend gerne vergisst, die Niemand fragt und deren Interessen kaum einer vertritt.
Ottawa, 22. September Er trainiert jeden Tag ein paar Stunden, als ginge es jede Minute zurück in den Kampf in der DEL. Ron Pasco, daheim in Ottawa, will sich nicht abfinden mit dem Gedanken, dass seine Zeit in Deutschland vorbei sein könnte, nachdem er die Haie verlassen hat. Dort schwärmt nicht nur ein Betreuer von ihm: "Das ist einer der anständigsten Spieler, die ich je getroffen habe und ich bin seit langem im Geschäft. Ron setzt sich hundertprozentig ein, er meckert nicht, er ist für jedes Team wertvoll." Aussagen, die auch seine früheren Trainer über ihn trafen. Der Kanadier mit dem großen Kämpferherzen spielte sieben Saisons lang in seiner Wahlheimat, er ist dreimal Meister geworden mit Mannheim, er war zweimal Vize, einmal mit den Adlern, einmal mit den Haien, er kam auch mit komplizierten Trainern zurecht. Hochgelobt seine Einsatzfreudigkeit und sein Engagement für jedes Team. "Ich spiele die Rolle, die mir der Coach zuweist", sagt Pasco, "ohne wenn und aber." Wie in seiner letzten Saison bei den Haien, da spielte er hauptsächlich zusammen mit jungen Cracks, ohne jedes Murren, er mochte die Kids, stellte sich gerne auf sie ein. Seiner Statistik aber kam das nicht zugute.
Dann folgte der angekündigte Lockout der NHL, die deutschen Teams waren heiß auf jene Profispieler aus Übersee, die bei ihnen auflaufen könnten. Das machte es extra schwer für einen wie Pasco, der von sich selber sagt: "Ich würde nie jemandem versprechen, dass ich 60 Punkte score, aber was ich versprechen kann ist der bedingungslose Einsatz für ein Team. Ich bringe jede Menge Erfahrung mit, ich kenne mich aus in den Playoffs und ich bin absolut fit. Ich bin sehr kritisch mit mir selber und wenn ich denken würde, ich könnte nicht mehr DEL spielen, wäre ich der erste, der sich das eingestehen würde." Er könne es kaum abwarten, wieder anzutreten, sagt er. Sein Agent Gary Seigo bemüht sich derzeit um Kontakte mit DEL-Teams. Für Pasco spricht auch die absolute Nervenstärke, wenn es in den Playoffs um alles oder nichts geht. Was nütze, sinniert er ein wenig traurig, der beste Scorer, wenn der nur in Teams gespielt habe, die überhaupt nicht in die Playoffs vorgstoßen seien. Für Pasco ist es derzeit ein wenig frustrierend, zu Hause in Ottawa zu sein: "Ich bin das um diese Jahreszeit nicht gewöhnt." Und deshalb trainiert er wie ein Wilder, hält sich täglich topfit und verspricht: "Ich werde jeden Verein belohnen, der mir eine Chance gibt. Ich brenne darauf, allen Leuten zu zeigen, wie fit ich bin und wie wertvoll ich sein kann für meinen Verein." (Angelika von Bülow)
http://www.hockeyweb.de _______ Also für mich persönlich hat er sehr stark nachgelassen seit dem er von Kassel wieder nach Mannheim gegangen ist. Und das nicht nur weil er weniger Punkte macht. Ich denke seine Zeit in Deutschland ist vorbei.
Obgleich der Weltverband IIHF die Transfers, die durch den “Lockout” herbeigeführt wurden, gesondert aufführt, hat er versucht, diese zu ermitteln. Diese Liste ist unter http://www.IIHF.com zu finden. Sie ist als Dienst für Fans, Medienvertreter und andere dem Eishockey verbundene Personen und/oder Institutionen gedacht, die die außergewöhnliche Situation genau verfolgen wollen. Stand heute sind 155 NHL-Spieler bei europäischen Vereinen unter Vertrag. Diese Zahl schließt auch Akteure ein, die lediglich für die Dauer der Aussperrung einen Kontrakt eingegangen sind. Der Weltverband hat ein Interesse daran, jene Akteure zu ermitteln, die lediglich als Folge der Aussperrung den Kontinent gewechselt haben. Daher sollte dieses Elaborat keine vollständige Liste aller Spieler sein, die unabhängig vom “Lockout” nach Europa gekommen wären. Die Liste kann ohne Kosten veröffentlicht werden; die IIHF bittet aber darum, sie als Quelle anzugeben. Für jede Korrektur und/oder zusätzliche Information wäre der Weltverband dankbar.
Auch wenn die Besitzer der NHL Klubs letzten Mittwoch ihre Spieler ausgeschlossen und damit effektiv die Saison in der NHL zumindest vorerst aufs Eis legten, Kanadier haben trotz allem eine Chance zumindest etwas wie NHL Hockey zu sehen oder vielmehr wie schwierig es ist überhaupt in ein NHL Trainingslager zu kommen. Vor rund einem halben Jahr hatten der kanadische Fernsehsender CBC und die kanadische Telefongesellschaft Bell die Idee Eishockey-Begeisterten eine Chance zu geben an einem Trainingslager von einem der sechs kanadischen Teams (Vancouver, Edmonton, Calgary, Toronto, Ottawa und Montreal) im September 2005 teilzunehmen. 4,200 Bewerbungen im Alter von 18 bis 60 Jahre gingen ein. In einer Vorauswahl wurden aus diesen Bewerbern in über einem Dutzend Mini-Trainingslagern im April, Mai und Juni landesweit 68 Spieler ausgewählt. Darunter ehemalige Spieler, die schon einmal in der NHL waren, Spieler die nie gedraftet wurden (aber zu den besten Spielern in der major junior league CHL gehörten) und in der Mehrheit Spieler, die sich einfach nur einen Traum erfüllen wollten.
Am Dienstagabend lief die erste von 13 Episoden im TV, die genau diesen Prozess darstellte und am Ende die Anrufe von Scotty Bowman und Mike Keenan sowie verschiedenen Scouts zeigte als sie "ihre" Spieler per Telefon live unterrichteten, dass sie den ersten "cut" geschafft hatten und sie zu den 68 Spielern gehören, die um einen der sechs Plätze kämpfen. Mit dabei auch ein Spieler, der schon über reichlich Deutschland-Erfahrung verfügt: George Zajankala agierte schon für die Kölner, Hannover, Krefeld und Hamburg in der DEL, sowie Erding und Iserlohn in der Bundesliga. In den kommenden zwölf Wochen wird man seinen Kampf beobachten können, ob er dann auch am Ende zu den Auserwählten gehört, die den Sprung in ein NHL-Trainingscamp schaffen oder nicht. (jh)
Washington, 23. September Deutschlands Nationalgoalie Olaf Kölzig wird während des Lockouts ein Nachwuchsteam trainieren. Der Torhüter der Washington Capitals wurde als Torwarttrainer der Tri-City Americans aus der Western Hockey League verpflichtet. "Das hält mich auf dem Eis und in Form, bis die Sache vorbei ist", sagte Kölzig. Der Gewinner der "Vezina-Trophy" von 1990/2000 als bester Torhüter der NHL baut zurzeit ein Haus in der Gegend von Tri-City.
Ich weiß ja nicht wie Euch das neue Design der Seite gefällt. Ich finde es unübersichtlich, trist und unausgegoren. Da haben sie wohl nicht alles getestet was die Menüpunktlängen angeht. Außerdem habe ich Probleme mit der Statistik. Kassel hat 2 Punkte aus 3 Spielen und Münster hat 40 Minuten ohne Gegentor gespielt.
(mm) Laut dem "Blick" soll der HC Lugano mit den beiden Colorado-Stars Joe Sakic und Alex Tanguay verhandeln. Einer von ihnen könnte laut der Zeitung dem Torhüter David Aebischer folgen, der am nächsten Wochenende sein Debüt für die Tessiner geben soll. Dagegen soll der Ex-Luganesi Michael Nylander von den New York Rangers bei den SCL Tigers ein Thema sein. Nylander soll sich in den nächsten Tagen zwischen Offerten der Emmentaler, aus Finnland und Schweden entscheiden. Eine weitere Möglichkeit soll zudem die Übernahme des Lugano-Stürmers Mike Maneluk sein - damit man in Lugano keinen Ausländer zuviel hat.
Neues aus der abgelegenen Hauptstadt: Pierre Pagé hat seinen Vertrag bei den Eisbären bis 2007 verlängert. "Ich will meine Arbeit fortsetzen, bis das neue Stadion steht", wurde er zitiert. Eingedenk der Tatsache, dass in Berlin alles sehr viel länger dauert als anderswo und dass Anschutz mit den Los Angeles Kings nach Aussage Ihres Präsidenten 200 Millionen Dollar Miese gemacht hat drängt sich die Frage auf, ob Pagé dann nicht bis 2020 oder 2030 hätte verlängern müssen... Man muss ja auch mal konstruktiv sein und nicht immer nur meckern: Ich schlage hiermit öffentlich eine neue Eishockey-Sendung vor, nach dem Vorbild der DSF-Show "Doppelpass". Ein Moderator, zwei oder drei Journalisten, ein Fachmann und ein aktueller Gast diskutieren aktuelle Themen rund um die DEL. Als Fachmann böte sich geradezu Hans Zach an, als Vertreter der Journalisten sollte einer von den Eishockey News dabei sein (man sieht Zachs stechende Blicke fast schon vor sich), dazu ein weiser, erfahrener Eishockeyjournalist der Kategorie Eddie Körper, Werner Nieleck oder Ulf May (die "ergrauenden Lausbuben") und irgendein junger, frecher. Falls es so einen überhaupt gibt. Moderator könnte wie im Fußball jemand vom Fernsehen sein, der Ahnung vom Eishockey hat. Zum Beispiel...... öh...... ja oder der andere, wie heißt der noch..... hm... Dann lädt man zum Beispiel Herrn Schimm oder Herrn Trainer ein und diskutiert über Schiedsrichter. Wäre das nicht eine göttliche Sendung? Stammtisch-Humor-Sendungen wie "Sieben Tage, sieben Köpfe" oder "Die 100 nervigsten Jury-Affen" wären auf einen Schlag bedeutungslos (man mag an dieser Stelle einwenden, dass solche Sendungen auch so schon bedeutungslos sind, aber das ist ein anderes Thema). Vielleicht könnte man auch alle zusammen drei Wochen lang in ein australisches Dschungel-Camp..... aber wir wollen nicht übertreiben.
In den deutschen Eishallen stellt man zumindest im Lager der Fans einen gewissen Generationswechsel fest. Das ist für die Liga etwas sehr positives, schließlich will man ein junges Produkt anbieten und auch in 20 Jahren noch viele Zuschauer haben. Wer die neuen, jugendlichen Fans näher betrachtet, kann sich allerdings nicht einer gewissen Verwunderung entziehen. Sie nennen sich "Ultras", haben aber nichts mit Spülmitteln gleichen Namens gemein. Sie feuern ihre Teams nicht an, sondern "supporten". Sie bezeichnen halbwegs synchrones hüpfen als "Choreographie" und benötigen zwecks Organisation des Supports einen Vorsänger mit Megaphon, der mit dem Rücken zum Spiel steht und vom Sport gar nichts mitbekommt. Doch das macht rein gar nichts, dazu gibt es schließlich uns Journalisten, damit die Masters of Ceremonies am nächsten Tag nachlesen können, was tags zuvor hinter ihren Rücken geschah Selbstkritisch wie wir Journalisten sind, müssen wir uns in diesem Zusammenhang eine Frage stellen: Sind wir noch zeitgemäß? Bringen wir die Message noch so rüber, dass die jungen Leser sie noch in den Webspace ihrer Gehirne downloaden können? Ein Beispiel: Wir schreiben Sätze wie "Alex Hicks beschimpfte seinen Gegenspieler und musste dafür auf die Strafbank." Hicks würde so was nie tun, ist nur ein Beispiel. Verstehen die Jugendlichen einen solchen Satz überhaupt? Müssten wir nicht vielmehr schreiben: "Hicks hat den Homie gefrontet und ihm die Lyrics gekickt, dann haben sie ihn gedroppt und er hat jiggy auf der Bank gechillt. Yo!" Das ganze am besten als MP3 für den I Pod. Wo wir gerade bei Hicks sind: Die Kölner Haie sorgen derzeit mit originellen Plakaten für Aufsehen. "Lust auf Sechs mit Gummi?" Für ganz Doofe steht noch dabei: "Sechs Spieler pro Mannschaft. Eine Hartgummischeibe. Eishockey." Unglaublich: Für die lokale Presse ist das ein Thema, es finden sogar Abstimmungen statt, ob das Plakat womöglich geschmacklos sei! "Wie soll ich das beim Frühstück meinen Kindern erklären?" fragt angeblich ein Anhänger. Ganz einfach: Erklär´ ihnen, dass beim Eishockey sechs Spieler pro Team mit einer Gummischeibe spielen! Alles andere wissen sie schon, denn wenn Deine Kids einigermaßen tight sind, bist DU derjenige, der noch was lernen kann! Yo, bleib jiggy, Alder! MC Alexander Brandt
Was NFL und NBA bereits haben, nämlich einen Salary Cap, will NHL-Chef Gary Bettman unbedingt auch in seiner Liga durchsetzen. Mit aller Deutlichkeit beharrt er auf seiner Vision, dass nur so die finanziellen Probleme der Liga auf Dauer gelöst werden können. Die Spieler, vertreten von der Spielergewerkschaft NHLPA, sind davon allerdings alles andere als begeistert. Denn eine Gehaltsobergrenze, die ein Salary-Cap zur Folge hätte, brächte dem ein oder anderen Spieler herbe Gehaltseinbußen.
Das System, wie es im Football oder Basketball in den USA angewendet wird, und funktioniert, scheint in der NHL (noch) nicht praktikabel zu sein. Dazu müsste größeres Vertrauen zwischen den Klubbesitzern (NHL) und den Spielern (NHLPA) herrschen. Denn dort wird der Salary-Cap den Ligaumsätzen, inklusive Fernseh- und Werbeeinnahmen, eines jeden Jahres, angepasst. So bekommt jeder etwas vom Geldkuchen ab.
Doch die Verlustumsatzwerte, die jüngst von der NHL präsentiert wurden, werden von der Spielergewerkschaft mehr als angezweifelt. Denkbar wäre eine so genannte "sanfte Gehaltsobergrenze" wie in der NBA. Dort ist es den Teams erlaubt ihren eigenen Spieler über die Gehaltsobergrenze hinaus Verträge anzubieten. So kommen die mehrjährigen Multi-Millionen-Dollar-Verträge wie bei Tim Duncan oder Vince Carter zustande. Sicher sein kann man sich zumindest bei einer Sache: Egal wie (und ob überhaupt) sich NHL und NHLPA einigen werden, es wird noch eine ganze Weile dauern, bis die Schlittschuhe wieder über NHL-Eis gleiten. (ts)
KASSEL. Er ist gerade mal 22 Jahre alt, hat sich bei Minnesota Wild einen Stammplatz in der NHL erkämpft und ist mit dem Team Kanada Weltmeister geworden: Nick Schultz hat im Eishockey viel erreicht. Seit dem letzten Wochenende spielt er für die Kassel Huskies. Gerald Schaumburg und Frank Ziemke sprachen mit dem Verteidiger.
Sie müssen müde sein.
Schultz: Bin ich auch. Am Sonntag war es sogar schlimmer als am Freitag direkt nach der Anreise.
Wie viel Zeit lag zwischen Vertragsgespräch und Abflug?
Schultz: Am Donnerstag um 7 Uhr morgens habe ich den Anruf bekommen. Um 13.30 Uhr saß ich im Flugzeug. Über Minneapolis und Detroit ging es nach Frankfurt.
Seitdem hatten Sie nicht viel Ruhe.
Schultz: Ich habe einige Flughäfen gesehen, zwei Eisflächen und viele Stunden im Bus verbracht.
Hatten Sie vor Ihrem Wechsel zu den Huskies jemals etwas von Kassel gehört?
Schultz: Nein. Natürlich etwas über das Land und die Liga. Und auch über einige Mannschaften. Insgesamt ist das alles neu. Aber bisher war es ein großer Spaß und eine neue Erfahrung.
Was hat Sie bisher am meisten beeindruckt?
Schultz: Die Fans am Sonntag in der Halle. Das ist wirklich ganz anders als bei uns.
Sicher auch die Raupe.
Schultz: Sie meinen das Krabbeln auf dem Eis? Das ist verrückt. So was habe ich noch nie gemacht.
Wie sind die ersten sportlichen Erfahrungen nach zwei Spielen?
Schultz: Beim ersten Spiel habe ich mich noch besser gefühlt und wir haben einen großartigen Sieg gefeiert. Es wird gut und schnell gespielt in der DEL. Der größte Unterschied ist für mich die größere Eisfläche. Aber das kenne ich ja schon von der WM.
Standen sie in Minnesota eigentlich im Training?
Schultz: Wir haben uns mit einigen Spielern privat fit gehalten, sind viel Schlittschuh gelaufen. Richtiges Training hatte ich aber nicht.
Warum sind Sie in die DEL gewechselt und nicht in die nordamerikanische AHL?
Schultz: Das hätte Minnesota nicht erlaubt. Wenn ich für unser Farmteam, die Houston Aeros, spielen würde, könnten andere NHL-Vereine mich abwerben.
Sie sind nach Kassel gekommen, weil die NHL-Bosse im Streit um Gehälter die Spieler ausgeschlossen haben. Wie lange wird der Lockout dauern?
Schultz: Keine Ahnung. Vielleicht ist nach einem Monat alles vorbei. Es kann aber auch bis nach Weihnachten dauern. Beim letzten Lockout ging es erst im Januar wieder los.
Nick Schultz klingt deutsch. Haben Sie deutsche Vorfahren?
Schultz: Ja. Die Eltern meines Vaters kamen aus Deutschland. Woher genau weiß ich aber nicht.
Ihre Heimatstadt heißt Strasbourg. Erzählen Sie uns etwas darüber.
Schultz: Strasbourg ist ein kleiner Ort in Saskatchewan. 800 Einwohner. Da gab es nicht viel zu tun. Also habe ich mit meinen beiden Brüdern den ganzen langen Winter Eishockey gespielt.
Und den Grundstein für die Karriere gelegt. Sie sind bereits Weltmeister. Bei Minnesota stehen Sie mit der besten Plus-Minusstatistik aller Zeiten (+23) bereits in den Geschichtsbüchern. Was wollen Sie noch erreichen?
Schultz: Natürlich einmal den Stanley-Cup gewinnen. Das wäre fantastisch.
Freiburg, 30. September Der Schlichtungsausschuss des deutschen Eishockeys hat den Protest der Wölfe Freiburg im Zusammenhang mit dem strittigen Einsatz des Krefelder Spielers Martin Schymainski zurückgewiesen. Nach Darstellung der Krefelder Pinguine war Schymainski (und kein anderer Spieler) am 12.9.2004 beim 4:1-Pokalspiel-Sieg des KEV bei den Wölfen zum Einsatz gekommen. Die Wölfe hatten dies in Zweifel gestellt, weil die Trikotnummer, die Schymainski getragen haben soll, nicht auf dem Spielberichtsbogen stand. Schymainski selbst und KEV-Sportdirektor Fritzmaier versicherten jedoch eidesstattlich, dass es sich bei dem entsprechenden Spieler um Schymainski gehandelt habe. Es habe eine Trikotverwechslung gegeben. Damit steht fest, dass die Wölfe Freiburg in der ersten Runde des Deutschen Eishockey Pokals ausgeschieden sind.